Kein Sieg und Motor-StrafeRussell und Leclerc heizen Antonelli richtig ein

George Russell in seinem Mercedes auf dem Kurs in Zandvoort.

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George Russell in seinem Mercedes auf dem Kurs in Zandvoort.

Mercedes-Pilot George Russell hat in der Formel 1 seinen dritten Sprintsieg der Saison gefeiert und sein bislang perfektes Wochenende in Zandvoort fortgesetzt.

Kein Heimsieg für Max Verstappen (28) im Sprintrennen in Zandvoort. Nach seiner Red-Bull-Vertragsverlängerung bis 2030 wurde der „fliegende Holländer“ nur Sechster.

Aber auch WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli (19) hat als Vierter mehr Probleme, als ihm lieb ist. Mercedes-Rivale George Russell (28) gewann den Sprint vor Ferrari-Fahrer Charles Leclerc (29) und McLaren-Pilot Lando Norris (26). Sie alle werden dem Italiener auch im Großen Preis der Niederlande (Sonntag, 23. August 2026, 15 Uhr, RTL & Sky) ordentlich einheizen.

Antonelli führt vor Hamilton und Russell

Nach Kimis Bestzeit im Training und starker Ferrari-Zeiten im Longrun folgte der erste Rückschlag. Mercedes teilte mit, dass er beim Heimrennen in Monza Anfang September eine neue Antriebseinheit und deshalb eine Startplatzstrafe erhalten werde. Man ziehe diesen Schritt bewusst vor, da er im High-Speed-Mekka gute Überholmöglichkeiten habe, um eine Aufholjagd starten zu können. Kimi opfert damit sein Heimrennen zugunsten seiner Titelchancen.

Nach dem Sprint führt er mit 53 Punkten vor Lewis Hamilton (nur Siebter), 56 vor Russell, 79 vor Leclerc und 90 vor Norris, doch die Rivalen wittern Morgenluft. „Es war ein großartiger Start in die zweite Saisonhälfte. So kann es gerne weiter gehen“, freute sich Russell, der sich in der Sommerpause mit seiner spanischen Partnerin Carmen Montero Mundt (28) verlobt hat. Aber der Brite hat auch Ferrari auf der Rechnung: „Beim Start wirkten die Ferrari sehr schnell und ich glaube, dass es im Grand Prix knapp wird.“

Den Speed der Roten Göttin zeigte Leclerc, dem in der 18. von 24 Runden das einzige Überholmanöver gegen Norris gelang, der zuvor erfolglos Druck auf Russell ausgeübt hatte. „Unsere Pace war schon auf den Longruns gut und ich hoffe, dass wir die auch am Sonntag zeigen können“, hofft Leclerc auf den zweiten Saisonsieg nach Silverstone. Weltmeister Norris war dagegen frustriert.

Nach seinem ersten Saisonsieg vor der Sommerpause in Budapest hatte der Brite auf eine Aufholjagd gehofft. Doch die von McLaren für Zandvoort angekündigten Updates hatten nicht die erhoffte Wirkung. Norris haderte: „Wir sind langsamer als Ferrari und speziell Leclerc war sehr schnell.“

Schneller auch als Teamkollege Hamilton. Dabei hatte der wieder erstarkte Rekordweltmeister zuvor noch angekündigt, seiner Pokal-Sammlung nun auch den noch fehlenden von Zandvoort beizufügen. „Das will ich definitiv ändern.“

Dafür hatte der 41-Jährige in der Sommerpause nicht nur mit seiner Promi-Freundin Kim Kardashian (45) trainiert. Hamilton tönte: „Ich bin so fit zurückgekommen wie noch nie zuvor im Sommer in den 20 Jahren – oder wie lange ich nun schon hier bin.“ Das reichte aber nicht, um Verstappen ernsthaft zu gefährden.

Doch für „Mad Max“ zählt natürlich nur der Sieg. „Das einzig Positive war das Renntempo. Der Reifenverleiß schien relativ unter Kontrolle zu sein.“ Doch auf dem engen Dünen-Kurs war selbst für ihn kein Vorbeikommen an Oscar Piastri: „Ich blieb hinter Oscar, der sehr viel Übersteuern hatte, aber hier kann man nicht überholen.“

Für Audi-Routinier Nico Hülkenberg (39) war das Rennen bereits nach fünf Runden aufgrund eines Defekts zu Ende. Teamkollege Gabriel Bortoleto (21) verpasste als Neunter haarscharf die Punkte.

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