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Formel 1 trauert um Legende Ex-Teamchef Frank Williams (†79) ist tot

Frank Williams beim Formel-1-Rennen ins Spa

Teamchef Frank Williams, hier beim Formel-1-Rennen am 1. September 2019 in Spa, ist im Alter von 79 Jahren verstorben.

Rennsport-Legende Frank Williams ist tot. Der langjährige Teamchef des Williams-Rennstalls verstarb am Sonntag im Alter von 79 Jahren.

Große Bestürzung in der Formel 1: Fahrerlager und Fans trauern um eine echte Legende des Motorsports. Wie das Williams-Team am Sonntag (28. November 2021) bestätigte, ist Ex-Teamchef Frank Williams tot. Der langjährige Boss des britischen Rennstalls sei am Morgen in einem Krankenhaus im Alter von 79 Jahren verstorben.

„Mit großer Betroffenheit müssen wir im Namen der Williams-Familie den Tod von Sir Frank Williams bestätigen, dem Gründer und ehemaligen Teamchef von Williams Racing“, teilte der Rennstall auf seinem Twitter-Account mit.

Der Gesundheitszustand des langjährigen Teamchefs hatte sich in den vergangenen Jahren stetig verschlechtert. Am Freitag, zwei Tage vor seinem Tod, sei Williams dann mit Beschwerden in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Dort sei er dann am Sonntag gestorben.

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Formel 1 trauert um Frank Williams (†79)

Die Motorsport-Ikone hatte das Unternehmen Williams Racing im Jahr 1966 gegründet, 1977 folgte dann der Einstieg mit einem eigenen Team in die Formel 1. Bis zum September 2020 war Williams Chef des britischen Rennstalls.

In seinem Auto fuhren Formel-1-Helden wie Nelson Piquet, Alain Prost und Nigel Mansell zum Fahrertitel, sieben WM-Triumphe feierte das Team. Hinzukommen neun Gewinne der Konstrukteurs-Meisterschaft. Der Rennstall kommt bis heute auf 114 Grand-Prix-Siege. Auch deutsche Fahrer wie Nico Rosberg, Ralf Schumacher, Nick Heidfeld und Nico Hülkenberg saßen für Williams im Cockpit.

Den dunkelsten Moment seiner Formel-1-Zeit erlebte Williams am 1. Mai 1994, als die brasilianische Formel-1-Legende Ayrton Senna (†34) in Imola bei einem Crash in seinem Wagen tödlich verunglückte.

Williams wurde 1999 von Königin Elisabeth II. zum Ritter geschlagen. Schon länger hatte er den Formel-1-Rennen zuletzt aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme nicht mehr beiwohnen können. Seit einem Autounfall im Jahr 1986 saß Williams querschnittsgelähmt im Rollstuhl und musste betreut werden. (kos)

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