Formel 1 Corona: Sebastian Vettel verpasst Saisonstart, deutscher Ersatzfahrer springt ein

Aston Martins Sebastian Vettel am Circuit de Barcelona-Catalunya in Montmelo.

Sebastian Vettel (hier am 25. Februar 2022) verpasst den Saisonauftakt in der Formel 1 wegen Corona.

Corona bremst Sebastian Vettel vor dem Start der Formel-1-Saison aus. Der 34-Jährige verpasst das erste Rennen.

Schlechte Nachrichten für einen deutschen Motorsport-Star kurz vor er Saison. Jetzt hat es auch Sebastian Vettel (34, Heppenheim) erwischt! Der Ex-Weltmeister ist positiv auf das Coronavirus getestet worden und verpasst deshalb den Saisonauftakt der Formel 1 am Sonntag (20. März 2022) in Bahrain.

Sein Cockpit bei Aston Martin übernimmt beim ersten Rennen des Jahres (Sonntag, 16 Uhr MEZ/Sky) Nico Hülkenberg (34). Das gab der Rennstall am Donnerstag (17. März 2022) bekannt. Darüber, wie es Vettel geht, machte Aston Martin zunächst keine Angaben.

Formel 1: Nico Hülkenberg springt ein für Sebastian Vettel

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Für den viermaligen Formel-1-Weltmeister Vettel ist das ein denkbar schlechter Start in die neue Ära der Motorsport-Königsklasse. Jetzt kann Hülkenberg (Emmerich) seine Chance nutzen. Er war schon in der Vorsaison vom englischen Autobauer zum Ersatzfahrer auserkoren worden. Dass er so schnell zum Einsatz kommt, hätte er aber auch nicht gedacht.

Hülkenberg war bereits in der Saison 2020 war für Aston Martins Vorgängerteam Racing Point eingesprungen. Im ersten Silverstone-Rennen wurde er nach dem Corona-Fall von Sergio Pérez (32) noch vor der Auftaktrunde beim Großen Preis von Großbritannien jedoch von einem Kupplungsschaden ausgebremst. Eine Woche später Anfang August lieferte Hülkenberg beim 70-Jahre-Rennen der Formel 1 mit Platz sieben eine beachtliche Vorstellung ab.

Als Ersatz für Lance Stroll (23) gab Hülkenberg dann noch im Herbst 2020 auf dem Nürburgring sein nächstes Blitz-Comeback für Racing Point, für dessen Vorgängerrennstall Force India (2011, 2012, 2014 bis 2016) er auch schon gefahren war. Als Ersatzfahrer kümmert er sich auch um die Entwicklung, etwa im Simulator. Nach seinem Vertragsende bei Renault nach der Saison 2019 hatte Hülkenberg kein Stamm-Cockpit mehr bekommen.

Formel 1: Viele Neuerungen sollen für Spannung sorgen

In der neuen Saison ist vieles anders: Die Frontflügel wurden vereinfacht, die Heckflügel sind geschwungen und die Seitenkästen überarbeitet. Die umfangreiche Aerodynamik-Revolution soll es spannender machen und die Konkurrenz enger zusammenrücken lassen. Nach dem umstrittenen Formel-1-Finale von Abu Dhabi wurde außerdem eine neue Rennleitung eingesetzt. Auch neue Reifen kommen zum Einsatz. Statt der ballonartigen 13-Zoll-Reifen rollen die Boliden nun mit 18-Zoll-Reifen über die Strecken.

Zum Start in Bahrain wird es für die Fahrer schon einiges zu beachten geben. Der 30 Kilometer von der Hauptstadt Manama entfernt liegende Flutlichtkurs gehört seit 2004 zum Rennkalender und bleibt sogar bis 2036 fester Bestandteil. Die 5,412 Kilometer lange Strecke ist abwechslungsreich: Es gibt lange Geraden, der Vollgasanteil ist hoch. Die trockene Hitze und der raue Sand, der auf die Strecke weht, sind Herausforderungen. (ubo, dpa, sid)

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