Vertrag über elf Jahre Formel 1 macht Mega-Deal fix – neue Strecke ab sofort fest im Programm

Das Fahrerfeld der Formel 1 am 5. September beim Grand Prix in Zandvoort.

Das Fahrerfeld der Formel 1 am 5. September beim Grand Prix in Zandvoort. Auf die Fahrer wartet noch in 2021 eine neue Strecke im Rennkalender.

Die Formel 1 hat den nächsten lukrativen Deal in der Region der Arabischen Halbinsel abgeschlossen. Katar wird schon in dieser Saison in den Rennkalender aufgenommen, der Deal läuft bis 2032.

Doha. Die Formel 1 schickt Sebastian Vettel (34), Lewis Hamilton (36) und Co. für das nächste Jahrzehnt in die Wüste. Seit Donnerstag (30. September) ist klar: Bis zum Jahr 2032 wird pro Saison ein Rennen in Katar stattfinden. Die Einigung beinhaltet außerdem einen Grand Prix noch in der laufenden Saison.

Nach der Absage des Australien-Rennens war die Zahl der für 2021 geplanten Grand Prix auf 21 abgerutscht, das Rennen in Doha springt nun aber kurzfristig ein und macht die vor der Saison fest eingeplante Rekord-Zahl 22 wieder voll. Geplant ist das für den 21. November angesetzte Rennen als Flutlicht-Event am späten Abend.

Die Katar-Premiere wird auch eine logistische Herausforderung: Zunächst wird der Große Preis von Brasilien in São Paulo gefahren, eine Woche später das Rennen in Mexiko-Stadt. Zum Abschluss des Dreierpacks folgt nun also Katar.

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Formel 1 pausiert 2022 schon wieder in Katar

Obwohl Katar damit schon in diesem Jahr sein Debüt als Ausrichter eines WM-Laufs feiert, setzt der Wüstenstaat im kommenden Jahr schon wieder aus. Dann steigt am Jahresende die Fußball-Weltmeisterschaft, auf die im Land alles ausgerichtet ist.

Für die Königsklasse des Motorsports ist dann erst im Folgejahr, also 2023, wieder Platz in der Agenda. 5,38 Kilometer ist der Kurs auf der Halbinsel lang, von Doha aus sind es rund 30 Kilometer.

Durch den Deal wird Katar zum bereits vierten dauerhaften Formel-1-Austragungsort in der Region nach Abu Dhabi, Bahrain und Saudi-Arabien. Traditionsrennstrecken wie der Hockenheimring oder der Nürburgring können sich die teils horrenden Antrittsgelder für den PS-Zirkus hingegen kaum noch leisten.

Die MotoGP fährt seit der Eröffnung der Strecke 2004 auf dem Kurs in der Wüste, für die Formel 1 werden die 16 Kurven und die Start- und Zielgerade von über einem Kilometer Länge eine Premiere. „Wir haben bewiesen, dass wir uns anpassen können. Es gibt riesiges Interesse an unserem Sport und viele hoffen, einen Grand Prix austragen zu dürfen“, sagte Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali (56). (bc/dpa)

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