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Aufmarsch der Orange Army Benehmen sich Verstappens Hardcore-Fans beim Heimspiel?

Max Verstappen aus den Niederlanden vom Team Oracle Red Bull zeigt seinen Fans während der Fahrerparade lächelnd einen Daumen nach oben.

Max Verstappen beim Großen Preis von Österreich am 10. Juli 2022.

Am Wochenende gastiert die Formel 1 im niederländischen Zandvoort. Dann färben sich die Tribünen beim Heimspiel von Max Verstappen erneut Orange. Aber bleibt auch alles friedlich?

Wenn die Formel 1 ab Freitag (2. September 2022) in Zandvoort zu Gast ist, heißt es wieder Festtagsstimmung für die zahlreichen Fans von Weltmeister Max Verstappen (24). Der Großteil der Orange Army sorgt für großartige Stimmung rund um die Rennen, doch Ausnahmen überschatteten zuletzt die große Party.

Seit dem Aufstieg Verstappens zu Red Bull wird dieser bei vielen Rennen von unzähligen Anhängerinnen und Anhängern aus seiner Heimat begleitet, welche die Tribünen in Orange hüllen. Besonders bekannt sind die frenetischen Fans für ihre Lautstärke und orangen Rauchfackeln.

Fans zwischen Ekstase und Eklat

Fest steht, dass die Scharen an Oranje-Fans die Formel 1 mit ihrer Lautstärke und ausgelassenen Art größtenteils positiv beleben. Aber dennoch haben sich in jüngerer Vergangenheit auch einige schwarze Schafe unter das orange Volk gemischt.

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So kam es beim Großen Preis von Österreich dieses Jahr zum Eklat. Einige Anhänger des Weltmeisters hatten auf den Tribünen und rund um die Strecke mehrere junge Frauen belästigt und beleidigt. Teilweise wurden sogar Übergriffe gemeldet. Fans von Lewis Hamilton sollen von Teilen der Orange Army rassistisch beleidigt worden sein. Die Ereignisse von Spielberg entwickelten sich zu einem waschechten Skandal für die Rennserie.

Und wie reagierte die Formel 1? Die antwortete mit einem deutlichen Statement. Auch Verstappen, Sebastian Vettel (35) und andere Piloten verurteilten das Geschehene und forderten umgehend eine „Null Toleranz“-Haltung gegen jede Form dieses Verhaltens.

Zandvoort zittert vor der Orange Army

Ob es in Zandvoort, der Hochburg der Orange Army, zu erneuten Ausschreitungen kommt, bleibt abzuwarten. Die Angst vor einem erneuten Zwischenfall dieser Art ist jedenfalls allgegenwärtig – auch wenn es beim Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps vergangene Woche friedlich blieb.

Auch dort waren die Verstappen-Jünger sehr zahlreich vor Ort an der Rennstrecke, benahmen sich aber anständig. Es gab keine Zwischenfälle.

Es bleibt festzuhalten, dass der Großteil der Orange Army beste Werbung für die Formel 1 bedeutet. Die Bilder von den farbenfrohen und prall gefüllten Tribünen mit ausgelassenen Fans, transportieren via TV Atmosphäre in die Wohnzimmer. Und auch vor Ort werten sie die Stimmung an der Rennstrecke fraglos auf.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Orange Army in Zandvoort nicht übertreibt. In der Formel 1 ist kein Platz für Rassismus und Gewalt. Mercedes-Pilot Lewis Hamilton (37) brachte es nach den Vorfällen von Spielberg auf den Punkt: „Alle Leute, die hierherkommen, sollen sich sicher fühlen und unterstützen können, wen sie wollen. Egal welches Geschlecht, welche Sexualität oder welche Hautfarbe sie haben.“ (ehl/can)

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