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Die Schluderia hat Gelbsucht Ferrari geht im BVB-Look ins Jubiläums-Heimspiel Monza

Die Ferrari-Fahrer Carlos Sainz und Charles Leclerc im ungewohnten schwarz-gelben Dress.

Die Ferrari-Fahrer Carlos Sainz und Charles Leclerc mit Gelbsucht nach Monza

Keiner glaubt mehr an die Roten. Dann versuchen wir es doch besser mal mit Schwarz-Gelb. Was sich wie eine Bestandsaufnahme der deutschen Politik liest, vollzieht Ferrari nach der blamablen Pannenserie der vergangenen Wochen.

Die Schluderia geht im BVB-Look ins Jubiläums-Heimspiel nach Monza (Sonntag, 11. September 2022, 15 Uhr, Sky), wo Ferrari das 100-jährige Bestehen des Autodromo Nazionale mit dem Rückgriff auf ihre Ursprungsfarbe Gelb feiert.

Ferrari hat Gelbsucht – eine treffende Diagnose für die schwindsüchtigen Darbietungen in Spa und Zandvoort, wo die Chaostruppe des überforderten Teamchefs Mattia Binotto (52) die bedauernswerten Fahrer Charles Leclerc (24) und Carlos Sainz (28) wieder mal mit dilettantischen Taktikpannen und vermurksten Reifenwechseln zur Verzweiflung trieben.

Titelkampf? Blamage verhindern!

Leclercs Rückstand auf Seriensieger und Rekordjäger Max Verstappen (24) beträgt sieben Rennen vor Schluss schon 109 Punkte, und dabei war Ferrari mit dem schnellsten Auto in die Saison gestartet und hatte eine Pole-Position nach der anderen eingefahren.

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Doch statt zum ersten Mal seit Sebastian Vettel (35) in der Saison 2018 wieder um den Titel kämpfen zu können, geht es in Monza nur noch darum, eine Heim-Blamage zum Jubiläum zu verhindern.

„Auf dem Papier ist Monza für uns nicht die beste Strecke“, weiß Leclerc vor der ersten Runde im Tempo-Tempel der Formel 1, wo er 2019 nach einem linken Qualifying-Spiel gegen Vettel seinen ersten Heimsieg gefeiert hatte und zum neuen Fanliebling geworden war. Es werde „schwierig“ mit dem Sieg, ahnt der Monegasse und fordert, man müsse jetzt den Speed wiederfinden, „den wir zu Beginn der Saison hatten“.

Eine klare Ansage an Binotto, der zugibt, dass es am Mensch liegt nicht am Material: „Wir schöpfen das Potenzial des Autos nicht aus, und da liegt etwas im Argen, das wir aus der Welt schaffen müssen.“

Wenn das nicht gelingt, könnte es für ihn ungemütlich werden im Königlichen Park. Binotto weiß: „Die Tifosi sind anspruchsvoll und kenntnisreich. Sie können auch wild sein. Sie geben dir ihre ganze Liebe, sie unterstützen dich, auch wenn es nicht so läuft, wie du es willst.“ Doch am Sonntag droht ihm Liebesentzug.

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