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In Kölner Handball-TempelWM-Finale auf spektakulärem Glasboden?

Das Final Four des DHB-Pokals fand im April 2026 in der Lanxess-Arena bereits auf dem Glasboden statt.

Copyright: Federico Gambarini/dpa

Das Final Four des DHB-Pokals fand im April 2026 in der Lanxess-Arena bereits auf dem Glasboden statt.

Ein Spielfeld als gigantische Leinwand: Das Finale der Handball-WM in Köln wird womöglich auf einem LED-Glasboden gespielt. Der DHB macht Hoffnung – doch noch gibt es Hürden.

Von beeindruckenden Lichteffekten über spektakuläre Animationen bis hin zu innovativen Halbzeitshows: Das Finale der Handball-Weltmeisterschaft 2027 in Köln könnte auch optisch zu einem besonderen Spektakel werden und auf einem LED-Glasboden stattfinden.

„Das kann tatsächlich passieren“, sagte DHB-Vorstandschef Mark Schober im Podcast „Kreis ab“. „Ich will da jetzt nicht spoilern. Ich hoffe, dass wir bald eine endgültige Entscheidung dazu haben.“

Lanxess-Arena: Handball-WM-Finale auf Glasboden?

Beim Pokal-Final4 der Handballer in Köln hatte der futuristische Untergrund in diesem Jahr bereits für großes Aufsehen gesorgt. Unter der speziell entwickelten Glasoberfläche leuchten Millionen von LED-Punkten, die das Spielfeld in eine riesige digitale Leinwand verwandeln. Neben den Spielfeldmarkierungen lassen sich darauf auch Teamlogos, Werbung, Statistiken und aufwendige Animationen darstellen.

„Das ist eine Kostenfrage, das ist eine organisatorische Frage. Es ist eine Verfügbarkeitsfrage. Wenn, dann ist es ein Thema für ein Finalwochenende“, erklärte Schober. Die Überlegungen bestätigte die Lanxess-Arena auf Nachfrage unserer Redaktion.

Der DHB-Boss hatte zuletzt erklärt, dass bereits so viele Tickets für die Heim-WM verkauft worden seien, dass man schon jetzt Gewinn erziele. Dadurch könne punktuell in Rahmenveranstaltungen nachinvestiert werden.

Bei den Spielern hatte der ungewöhnliche Untergrund nach seiner Premiere im DHB-Pokal gemischte Reaktionen hervorgerufen. „Es war mega warm. Wenn ich ehrlich bin, war es beschissen“, schimpfte Johannes Wasielewski vom Bergischen HC damals. Der Boden sei „mal rutschig, mal stumpf“ gewesen.

Der dreimalige Welthandballer Mathias Gidsel von den Füchsen Berlin nannte die Neuerung hingegen „unfassbar cool“ für die Zuschauer. „Das ist eine großartige Werbung für den Handball. Eine sehr positive Entwicklung“, sagte der Däne. (dpa/tsc)