EHF bestätigt: Das letzte Tor der deutschen Handball-Nationalmannschaft gegen Portugal war nicht regelkonform!
Schlusszene gegen PortugalEHF gibt zu: Letzter DHB-Treffer war irregulär
Das Ende der ersten Hauptrunden-Partie zwischen der deutschen Handball-Nationalmannschaft gegen Portugal war turbulent.
Die Portugiesen waren nach Abpfiff außer sich – und nun bekommen sie von der Europäischen Handballföderation (EHF) per offizieller Mitteilung Rückendeckung: Deutschlands entscheidender Treffer war nicht regelkonform. Auf das Endergebnis wirkt sich das aber nicht mehr aus.
Handball-EM: Letztes Deutschland-Tor war irregulär
Was war passiert? In den dramatischen letzten Momenten des Spiels kam es zur umstrittenen Aktion. Nur elf Sekunden vor der Schlusssirene gelang Portugal der Anschluss zum 30:31. Doch beim sofortigen Anwurf von Justus Fischer der deutschen Mannschaft befanden sich Miro Schluroff sowie Renars Uscins schon unerlaubt auf der anderen Seite des Feldes, noch ehe der Referee die Partie wieder anpfiff. Der Ball landete bei Uscins, der zum finalen 32:30 einnetzte.
Wie die EHF in ihrer Erklärung festhielt, wäre eine Wiederholung des Anwurfs die richtige Entscheidung gewesen, obwohl dies den Ballbesitz nicht beeinflusst hätte. Das berichtet „Sport1“. Dazu sei aber auch gesagt, dass portugiesische Spieler während des Anwurfs von Fischer im Mittelkreis standen, was ebenfalls nicht erlaubt ist.
Die Wut der Portugiesen entlud sich dennoch direkt nach dem Spielende. Einige Akteure und Teile des Betreuerstabs umzingelten die Referees und beschwerten sich energisch am Tisch der Offiziellen.
Besonders deutlich wurde Coach Paulo Pereira gegenüber dem dänischen Sender TV2: „Mindestens ein Spieler befindet sich auf der anderen Seite, als er pfeift. Das ist ein Fehler. Er muss das Spiel unterbrechen und neu anpfeifen. Das war ein irreguläres Tor.“
Aber wieso wurde der Videobeweis in diesem Moment nicht genutzt? Auch auf diese Frage gab die EHF eine Antwort. Demnach war die Szene gemäß den IHF-Vorschriften für eine Überprüfung am Monitor nicht zulässig. Der Vorfall zähle nicht zu den definierten „spielverändernden Situationen“, bei denen ein Videobeweis erlaubt ist.
Dies war nicht der einzige Aufreger der Partie: Schon in der 53. Minute zückten die Referees nach einer umstrittenen Aktion die Rote Karte gegen DHB-Kapitän Johannes Golla, was Bundestrainer Alfred Gislason fassungslos machte. (red)
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