Ein Sieg, der Gold wert sein könnte: Der SCM schlägt die Füchse und greift nach der Schale.
Riesenschritt zur SchaleNach Krimi-Sieg gegen Berlin ist die Meisterschaft zum Greifen nah.

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Die Magdeburger Albin Lagergren (l.) und Magnus Saugstrup attackieren Berlins Welthandballer Mathias Gidsel.
Titel-Traum ganz nah! Magdeburg bezwingt Berlin in einem echten Krimi. Die Getec-Arena bebte, es war ein unfassbarer Handball-Abend! Für den SC Magdeburg ist der Titel in der Handball-Bundesliga zum Greifen nah. Im Top-Duell bezwang die Mannschaft von Coach Bennet Wiegert den unmittelbaren Konkurrenten Füchse Berlin.
Das Spiel endete mit einem Ergebnis von 30:28 (Halbzeit 15:15), wie die dpa meldet. Der SCM baut seinen Vorsprung auf die SG Flensburg-Handewitt somit auf sieben Zähler aus. Für die Hauptstädter bedeutet das den Fall auf Rang drei der Tabelle. Magnus Saugstrup glänzte für die Magdeburger mit neun Toren, während auf Berliner Seite Weltklasse-Spieler Mathias Gidsel mit elf Treffern der treffsicherste Mann war.
Füchse-Torwart raubt Magdeburg den letzten Nerv
Dabei legte der amtierende Meister aus Berlin zunächst furios los. Dank drei Treffern von Gidsel stand es rasch 3:1. Diese Führung hielt zwar nicht lange, aber die Gäste fanden im Offensivspiel stets eine Antwort.
Dass die Berliner im ersten Durchgang dennoch fast permanent vorne lagen, lag an einer Person: Dejan Milosavljev. Der serbische Torhüter, 30 Jahre alt, glänzte nicht nur mit grandiosen Reflexen, sondern wurde für den SCM zum Albtraum vom Siebenmeterpunkt. Eine unglaubliche Quote: Fünf von sieben Strafwürfen konnte er entschärfen, und das gegen fünf unterschiedliche Werfer! Eine starke Defensivleistung ermöglichte es Magdeburg aber, kurz vor dem Halbzeitpfiff den Gleichstand wiederherzustellen.
Hektische Schlussphase: SCM behält die Nerven
Auch nach der Pause erwischten die Füchse den besseren Wiederbeginn und erarbeiteten sich zum ersten Mal einen Drei-Tore-Vorsprung (19:16). Die Atmosphäre wurde danach aber zunehmend aufgeheizt, was den Hausherren in die Karten spielte.
Rund zehn Minuten vor der Schlusssirene hatte der SCM das Spiel gekippt und lag mit 28:26 vorn. Nicht einmal ein Platzverweis für Matthias Musche (in der 52. Minute) brachte die Magdeburger aus dem Konzept. Mit den entscheidenden Paraden von Torwart Matej Mandic sicherten sie sich den Triumph. (red)
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