Handball-Krimi: Füchse geben Sieg leichtfertig aus der Hand
Bitterer Handball-KrimiFüchse Berlin verspielen Fünf-Tore-Führung in Veszprém

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Welthandballer Mathias Gidsel war einmal mehr bester Füchse-Schütze (Archivbild)
Herzschlag-Finale mit bitterem Ende für die Füchse Berlin! Die Hauptstädter haben im Hinspiel des Viertelfinales der Champions League eine exzellente Ausgangsposition leichtfertig hergegeben. Nach einer Partie, die sie lange dominierten, mussten sie sich am Donnerstagabend (25. April 2024) dem ungarischen Champion Veszprém HC knapp mit 34:35 (20:17) geschlagen geben.
Dabei lief anfangs alles nach Plan für den deutschen Titelträger. Die Berliner starteten hochkonzentriert und fanden direkt ihren Rhythmus im Angriff. Mit schnellem Passspiel hebelten sie die normalerweise felsenfest stehende Defensive der Ungarn aus. Bereits nach rund sechs Minuten leuchtete eine 6:3-Führung für die Gäste von der Anzeigetafel.
Berlin gibt Fünf-Tore-Vorsprung aus der Hand
Selbst als die Hausherren nach 20 Minuten zum 13:13 egalisieren konnten, blieben die Füchse cool und konterten umgehend mit einer 4:0-Serie. Nach der Halbzeitpause setzten sie ihren dominanten Lauf fort. Angetrieben vom überragenden Welthandballer Mathias Gidsel (13 Tore) und Lasse Andersson (8) bauten die Berliner ihre Führung bis zur 40. Minute auf fünf Treffer aus (25:20).
Aber dann kippte die Partie komplett. Die Berliner fanden plötzlich kein Mittel mehr gegen Veszpréms eingewechselten Torhüter Mikael Appelgren. Die Ungarn spürten ihre Chance und kämpften sich in der lauten Arena zurück ins Spiel. Der Schock für die Füchse kam acht Minuten vor dem Abpfiff: Mit dem 29:30 lagen sie zum ersten Mal an diesem Abend im Hintertreffen.
Freihöfer-Treffer erhält die Chance fürs Rückspiel
Die letzten Minuten waren an Spannung kaum zu überbieten. Am Ende war es Tim Freihöfer, der die Nerven behielt: Sein verwandelter Siebenmeter sieben Sekunden vor der Sirene verkürzte auf 34:35. Dieses Ergebnis lässt den Füchsen für die entscheidende zweite Begegnung in der Hauptstadt noch alle Möglichkeiten offen. (dpa/red)
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