„Zehn Minuten im Hotel“ Irre Transfer-Anekdote: Ex-FC-Star Wolf plaudert über Last-Minute-Wechsel

Marius Wolf jubelt im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach

Marius Wolf, hier beim Spiel für Borussia Dortmund gegen Borussia Mönchengladbach am 20. Februar 2022, hat sich beim BVB in der laufenden Saison zum Leistungsträger gemausert.

Marius Wolf erlebte bei Eintracht Frankfurt ein erfolgreiches Kapitel seiner Profi-Laufbahn. Doch beinahe wäre der Profi von Borussia Dortmund beim VfL Bochum gelandet, wie er nun verriet.

Er ist in einer durchwachsenen Spielzeit eine der wenigen echten Konstanten bei Borussia Dortmund: Marius Wolf (26) kommt für die Schwarz-Gelben bislang wettbewerbsübergreifend auf 29 Saison-Einsätze (drei Tore, ein Assist), gehört zu den Leistungsträgern beim BVB.

Nach seiner Leihe zum 1. FC Köln, die im Sommer 2021 nach dem Last-Minuten-Klassenerhalt des FC geendet hatte, wollte sich der Außenbahnspieler bei Borussia Dortmund durchsetzen – das hat geklappt! Doch beinahe wäre Wolfs Karriere ganz anders verlaufen, wie der BVB-Profi nun im Podcast „Kicker meets DAZN“ verriet.

Marius Wolf berichtet von geplatztem Wechsel zum VfL Bochum

Im Januar 2017 war Wolf beim damaligen Bundesligisten Hannover 96 aufs Abstellgleis geraten, lief zuletzt nur noch für die zweite Mannschaft auf. „Ich war kurz davor, hinzuschmeißen. Ich hatte noch zwei Jahre Vertrag und dachte mir zwischendurch auch, dass ich jetzt noch zwei Jahre U23 spiele und mich dann alle am Arsch lecken können“, erinnerte sich Wolf.

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Es folgte der Wechsel zur Eintracht. Allerdings lief der Deal auf denkbar kuriose Weise ab. Denn eigentlich sollte Offensivmann Wolf beim VfL Bochum unterschreiben! Wolf verriet nun: „Ich war schon in Bochum im Hotel eingecheckt, für zehn Minuten. Dann kam der Anruf aus Frankfurt, und ich habe wieder ausgecheckt. Der Mensch an der Rezeption hat mich auch ein bisschen blöd angeschaut, weil ich nur zehn Minuten auf meinem Zimmer war.“

Wolf berichtete über das Gespräch mit dem damaligen Sportdirektor der Frankfurter, Bruno Hübner (61): „Es war ein kurzes Telefonat, in dem er mich nur gefragt hat, ob ich Bock hätte, in Frankfurt zu spielen. Dann hat er gesagt, dass ich meine Sachen packen und kommen soll. Ich war zehn Minuten im Hotelzimmer in Bochum, habe die Aussicht genossen und bin dann nach Frankfurt gefahren.“ Dort folgten anderthalb erfolgreiche Jahre mit 38 Einsätzen (sechs Treffer, elf Assists) und dem Gewinn des DFB-Pokals 2018, bevor der BVB schließlich zuschlug. (kos)

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