Für WM-Teilnehmer Duckens Nazon wurde der Iran zum Albtraum. Zusammen mit einem Ex-Profi des FC Barcelona erlebte er dramatische Momente.
„Neben uns explodiert“WM-Stürmer über dramatische Iran-Momente mit Ex-Barca-Kicker

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Duckens Nazon (Mitte) und Teamkollegen jubeln mit Handy.
Ein riesiger Schreck für Duckens Nazon (31)!
Der haitianische Nationalspieler machte eine Erfahrung, die sich kein Profisportler wünscht. Eine Flucht aus dem Iran wurde für ihn zur Notwendigkeit, nachdem in seiner unmittelbaren Umgebung ein Sprengsatz explodierte.
„Es war wirklich ein Kriegsgebiet“
Haitis Rekord-Torjäger, der für den iranischen Top-Verein Esteghlal Teheran spielt, befand sich gerade auf dem Weg aus der Metropole Teheran, als die Situation völlig außer Kontrolle geriet.
Sein anfänglicher Plan, via Istanbul das Land zu verlassen, misslang, da die Maschine unmittelbar vor dem Abflug evakuiert werden musste. Der Augenblick des puren Terrors folgte dann bei der Rückkehr nach Teheran. Gemeinsam mit Ex-Barcelona-Spieler Munir El Haddadi (30) befand er sich in einem Taxi, als unvermittelt eine Detonation in ihrer direkten Umgebung stattfand. Das berichtet „Sport Bild“.
Nazon beschrieb die furchtbaren Momente gegenüber „RMC Radio“: „Auf dem Weg dorthin sahen wir eine Bombardierung direkt neben uns. Die Rakete war gerade in unserer Nähe explodiert.“ Die Verhältnisse auf den Straßen schildert er als chaotisch: „Rechts war Rauch, links war die gesamte Autobahn verstopft, weil die Menschen aus Teheran flüchteten. Es war wirklich ein Kriegsgebiet.“
Im Anschluss an den Vorfall begann für den Angreifer eine wahre Irrfahrt. An der Grenze zu Aserbaidschan wurde ein weiterer Versuch zur Ausreise vorerst unterbunden. Erst die Intervention des französischen Botschafters in Aserbaidschan ermöglichte ihm die Weiterfahrt nach Baku und schlussendlich die Ankunft in Frankreich.
Mittlerweile befindet er sich zwar in Sicherheit, doch die Geschehnisse haben ihn gezeichnet. Der Angreifer gestand: „Mir geht es gut, aber ich bin sehr müde und erschüttert von dieser sehr ereignisreichen Reise.“
Eine Verbindung zu seinem Klub oder den Teamkollegen besteht kaum, weil es nach seinen Angaben im Verein keine Internetverbindung mehr gibt. Die angespannte Situation könnte zudem gravierende sportliche Folgen nach sich ziehen. Medienberichten zufolge ist sogar die WM-Teilnahme des Iran 2026 gefährdet, was empfindliche Strafen in einer Höhe von bis zu 500.000 Franken bedeuten könnte. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.


