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WM-Schock für OranjeÜberraschende 0:1-Pleite im Härtetest gegen Algerien

Niederlande - Algerien

Copyright: Patrick Post/AP/dpa

Zähes Ringen: Die Niederlande um Kapitän Virgil van Dijk (re., hier gegen Amine Gouiri) tat sich gegen Algerien schwer.

Oranje-Pleite und Ebola-Sorgen vor der WM.

Was für ein Rückschlag für die Elftal! Unmittelbar vor der WM in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko erleidet die niederländische Nationalelf eine schmerzhafte Niederlage. Ein Geniestreich kurz vor Schluss besiegelte die Pleite.

Die Mannschaft von Coach Ronald Koeman muss diesen Dämpfer erst einmal verdauen. Im Testspiel in Rotterdam gab es gegen Algerien ein 0:1 (0:0). Dabei sah es anfangs gut aus für Oranje: Donyell Malen traf zu Beginn nur das Aluminium. Doch dann wuchs Algeriens Schlussmann Luca Zidane, Sohn der französischen Ikone Zinédine Zidane, über sich hinaus und parierte mehrfach glänzend.

Last-Minute-Tor schockt Oranje

Als die meisten sich bereits mit einem Unentschieden abgefunden hatten, folgte der Schock für die Niederlande. Anis Hadj Moussa, der bei Feyenoord Rotterdam unter Vertrag steht, fasste sich in der 86. Minute ein Herz und hämmerte den Ball ins Netz – sein erster Treffer für die Nationalmannschaft.

Für die Niederländer um Kapitän Virgil van Dijk kommt die Niederlage zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Nach dem Einzug ins Halbfinale bei der EM 2024 in Deutschland waren die Ambitionen groß. Am 14. Juni startet die WM in Gruppe F mit dem Spiel gegen Japan. Algerien hat zum Auftakt am 17. Juni in Gruppe J Titelverteidiger Argentinien zum Gegner.

Ebola-Sorgen überschatten WM-Vorbereitung

Auch bei der Demokratischen Republik Kongo laufen die WM-Vorbereitungen, allerdings unter viel dramatischeren Vorzeichen. Sportlich endete der Test im belgischen Lüttich gegen Dänemark 0:0, wobei die Kongolesen das gefährlichere Team stellten. Angreifer Cedric Bakambu vergab dabei die beste Gelegenheit der Partie.

Dänemark - DR Kongo

Copyright: Bruno Fahy/Belga/dpa

Aktiv, aber glücklos: Die Mannschaft der DR Kongo, hier Kapitän Chancel Mbemba, war gegen Dänemark das bessere Team.

Die Vorbereitung des Teams auf die zweite WM-Teilnahme seit 1974 leidet massiv unter dem Ebola-Ausbruch in der Heimat. Ein geplantes Testspiel am 9. Juni in Spanien gegen Chile wurde aus Sorge vor dem tödlichen Virus abgesagt. In La Línea de la Concepción stoppte Bürgermeister Juan Franco die Austragung aufgrund der Gesundheitsrisiken.

Dänemark - DR Kongo

Copyright: Bruno Fahy/Belga/dpa

Absolvierte sein 150. Länderspiel: Dänemarks Rekordnationalspieler Christian Eriksen.

Dies ist nicht die erste Planänderung: Bereits zuvor wurden ein Trainingslager sowie eine Abschiedsfeier mit den Fans in der Hauptstadt Kinshasa gestrichen. Die WM-Gastgeberländer USA, Kanada und Mexiko reagierten ebenfalls und verhängten Einreisebeschränkungen für Personen, die sich kürzlich im Kongo, in Uganda oder im Südsudan aufgehalten haben. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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