WM-Schock! Talent verletzt, Sané rückt für ihn nach.
„Ein großer Schock“WM-Aus für Karl – Sané rückt für ihn in die DFB-Startelf

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Leroy Sané (r) steht bei der WM-Generalprobe gegen die USA ebenso in der Startelf wie Felix Nmecha (l) und Jonathan Tah.
WM-Traum geplatzt! Kurz vor dem Start der Weltmeisterschaft trifft das DFB-Team eine Hiobsbotschaft. Talent Lennart Karl muss verletzt abreisen. Für ihn rückt ein anderer Star in die Anfangsformation für den letzten Test gegen die USA.
Die Diagnose nach dem letzten Training war ein harter Schlag: Ein Muskelbündelriss im linken Oberschenkel beendet den WM-Einsatz für den 18-jährigen Lennart Karl. Für das Nachwuchstalent von Bayern bedeutet das das abrupte Ende des Turniers. Die Heimreise nach Deutschland hat er schon angetreten. Julian Nagelsmann, der Bundestrainer, nannte es „einem großen Schock“ für den Spieler und das Team.
Sané springt für den Pechvogel Karl ein
Ein Routinier ersetzt nun den ausgefallenen Karl. In Chicago bekommt Leroy Sané (30) die Chance, sich im finalen Testspiel gegen den WM-Mitausrichter USA zu zeigen. Er wird von Beginn an auf der rechten Außenbahn erwartet und soll die Offensive beleben.
Den Angriff bilden außerdem Kai Havertz, Jamal Musiala und Florian Wirtz. Im Zentrum vertraut Nagelsmann wieder den beiden Turnier-Debütanten Aleksandar Pavlovic und Felix Nmecha als Absicherung vor der Abwehr. Auf der linken Verteidigerposition erhält der Frankfurter Nathaniel Brown ebenfalls erneut das Startrecht.
Risiko im Kasten: Neuers geplanter Kaltstart
Im Soldier Field Stadium hütet Oliver Baumann das Tor, genau wie beim 4:0-Erfolg über Finnland. Alle Augen sind jedoch auf den designierten Stammtorwart gerichtet: Manuel Neuer (40). Die Strategie für den Torhüter birgt ein hohes Risiko.
Der Torhüter des FC Bayern soll nach seiner Wadenverletzung erst kommende Woche ins Mannschaftstraining zurückkehren. Nagelsmann gab bekannt, dass Neuer somit ohne jegliche Spielpraxis aus einem Testspiel in das erste WM-Gruppenspiel gegen Curaçao gehen würde. Ein echter Sprung ins kalte Wasser. (dpa/red)
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