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Quali-Wahnsinn Mamma Mia: Italien am Boden, Schweiz löst direktes WM-Ticket nach Fernduell-Thriller

WM-Quali: Emerson aus Italien reagiert entsetzt nach dem 0:0 in Nordirland.

Bittere Enttäuschung bei Italiens Emerson am 15. November 2021 in der WM-Qualifikation nach dem 0:0 in Nordirland.

Es war ein wahrer Quali-Thriller: Im Fernduell kämpften Italien und die Schweiz um die direkte Qualifikation zur Fußball-WM 2022 in Katar.

Belfast/Luzern. Fern-Duell um die Qualifikation zur Fußball-WM 2022 in Katar. Am Montagabend (15. November 2021) trafen in Gruppe C Nordirland auf Italien und die Schweiz spielte zeitgleich gegen Bulgarien. In der Tabelle lagen Italien und die Schweiz vor dem letzten Spieltag gleich auf. Nach den ersten 45 Minuten hieß es noch 0:0 in beiden Spielen.

Starke Nordiren quälten Italien regelrecht. Es war ein Quali-Quäl-Thriller. Dann legten die Schweizer los, gingen in der 48. Minute durch Noah Okafor in Führung und übernahmen die Tabellebspitze in Gruppe C. In der 57. Minute traf Ruben Vargas zum 2:0. Cedric Itten erhöhte sogar auf 3:0 (72.), das 4:0 fiel in der Nachspielzeit (Remo Freuler). Der Jubel bei den Eidgenossen grenzenlos, denn sie wussten, dass die Italiener am Boden lagen - Tränen der Enttäuschung und reichlich Tifosi-Wut beim 0:0 in Nordirland.

Noah Okafor (Mitte) wird von den Schweizer Kollegen gefeiert.

Schweizer Jubel am 15. November 2021: Nach dem 4:0 gegen Bulgarien ist das WM-Ticket sicher.

Schweiz dabei, Italien muss in die Playoffs! Punktgleich (je 16 Zähler) und mit nur zwei Toren Vorsprung ging der Europameister aus Italien ins Fernduell mit den Schweizern.

Alles zum Thema Katar

WM in Katar: Italien muss in die Playoffs

Bitter: Am vergangenen Freitag (12. November) hatte Italiens Jorginho in der Schlussminute einen Elfmeter gegen die Schweiz verschossen. Das 2:1 hätte die WM-Qualifikation bedeutet. Jetzt hat die Schweiz das WM-Ticket und Italien muss weiter zittern und kämpfen.

England nach Kantersieg qualifiziert für die WM

England hat sich von Fußballzwerg San Marino nicht mehr vom Weg nach Katar abbringen lassen und vor allem dank Stürmerstar Harry Kane mühelos das Ticket zur  WM-Endrunde 2022 gebucht. Der Vize-Europameister gewann in Serravalle nach vier Kane-Treffern 10:0 (6:0) und sicherte sich mit seinem höchsten Sieg seit 57 Jahren ungeschlagen mit 26 Punkten Platz eins in der Gruppe I. Polen, das ohnehin auf eine höchst unwahrscheinliche Niederlage der Engländer hoffen musste, verlor ohne den geschonten Weltfußballer Robert Lewandowski 1:2 (0:1) gegen Ungarn und geht als Gruppenzweiter (20 Punkte) in die Playoffs.

Insgesamt wird Europa 13 Teilnehmer zur WM 2022 schicken. Die zehn Gruppensieger qualifizieren sich direkt für das Turnier in Katar. Die restlichen drei Startplätze werden in Playoffs ausgespielt. Dabei kämpfen zwölf Mannschaften (die Gruppenzweiten sowie die beiden besten nicht direkt für Katar qualifizierten Gruppensieger der Nations League) in Ausscheidungsspielen Ende März (24./25. März und 28./29. März 2022) in drei Viererblöcken um die WM-Qualifikation. Nur die drei Finalsieger sind bei der WM dabei.

WM 2022: Elf Länder sind bereits qualifiziert

Bereits für die WM 2022 qualifiziert sind bisher Gastgeber Katar, Brasilien, Deutschland, Belgien, Dänemark, Frankreich, Serbien, Spanien, Kroatien, England und die Schweiz.

An der Endrunde der Weltmeisterschaft in Katar (21. November bis 18. Dezember 2022) werden 32 Mannschaften teilnehmen. Die Auslosung der dann qualifizierten Endrundenteilnehmer in die Gruppen der Vorrunde soll im April 2022 stattfinden. (ubo)

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