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„Messi, Messi, Messi“ Kommentator flippt aus – Superstar führt Argentinien ins WM-Viertelfinale

Lionel Messi (l.) und Youngster Julián Álvarez jubeln gemeinsam im Achtelfinal-Spiel gegen Australien

Argentinien steht im WM-Viertelfinale: Superstar Lionel Messi (l.) und Youngster Julián Álvarez jubeln gemeinsam im Achtelfinal-Spiel gegen Australien am Samstag (3. Dezember 2022).

Argentiniens Traum vom WM-Titel in Katar lebt weiter! Dank Superstar Lionel Messi setzten sich die Südamerikaner im Achtelfinale gegen Außenseiter Australien durch. Nun warten die Niederlande.

„Wenn es wichtig wird, braucht es die Großen. Und wenn es ganz, ganz wichtig wird, dann den Allergrößten.“ Diese zwei Sätze von MagentaTV-Kommentator Wolff-Christoph Fuss (46) fassten das WM-Achtelfinale zwischen Argentinien und Australien am Samstagabend (3. Dezember 2022) mehr als treffend zusammen. Die „Albiceleste“ bejubelte nach einem 2:1-Erfolg das Viertelfinal-Ticket. Entscheidender Mann auf dem Platz: Superstar Lionel Messi (35).

Es lief die 35. Minute: Nach einem Freistoß in der gegnerischen Hälfte legte Argentiniens Abwehrchef Nicolás Otamendi (34) auf seinen Kapitän Messi ab. Der versenkte die Kugel trocken per Linksschuss links unten. 1:0. Das so wichtige erste Tor. Ein schnörkelloser, und doch so genialer Moment des Ausnahmekönners.

WM 2022: Messi führt Argentinien gegen Australien ins Viertelfinale

Es war eine Szene, welche die Fußball-Fans seit Jahren von Messi kennen. Und doch war dieser Abend im Ahmed-bin-Ali-Stadion von Al-Rayyan ein historischer. Nicht unbedingt, weil die Argentinier ihre Pflicht-Aufgabe gegen den Außenseiter aus Down Under weitestgehend souverän lösten. Sondern weil ein Mann mehr denn je im Mittelpunkt stand – und lieferte: Lionel Messi.

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Messi. Der Geniale, der siebenfache Weltfußballer, der Titelüberhäufte. Und doch der Unvollendete. Denn zwar hat Messi im Verlauf seiner glanzvollen Karriere alles gewonnen – nur die WM eben nicht. Es scheint, als hätte sich „La Pulga“ („Der Floh“) nun noch einmal eine letzte, große Mission auferlegt: sein Land in Katar zum ganz großen Triumph zu führen.

In seinem 1000. Profi-Spiel erzielte Messi sein 789. Tor für Klub und Nationalmannschaft. Es war ein enorm wichtiges. Und gleichzeitig sein erstes in einer K.o.-Runde einer WM. Ein Zeichen? Womöglich.

Dass Argentiniens Youngster Julián Álvarez (22) nach Slapstick-Einlage des australischen Keepers Mathew Ryan (30) zwischenzeitlich noch auf 2:0 erhöhte (57.) und Craig Goodwin (30) die Partie durch seinen Anschlusstreffer in der Schlussphase doch noch einmal spannend machte (77.), waren am Ende Randnotizen einer über lange Zeit zähen Partie.

Den Fans war es ohnehin wurscht: Mehrere Zehntausend Anhängerinnen und Anhänger in Blau und Weiß feierten auf der Tribüne quasi jede Aktion Messis. Was auch Kommentator Fuss zwischenzeitlich dazu veranlasste, ein wenig auf die Euphorie-Bremse zu treten. „Man muss jetzt aufpassen, dass man nicht komplett eskaliert. Ein Drei-Meter-Pass ist auch bei ihm ein Drei-Meter-Pass“, erklärte der Magenta-Mann. Um nur kurz darauf einen Solo-Lauf des Superstars mit „Messi, Messi, Messi“-Rufen zu begleiten. Die Messi-Magie – am Ende packt sie eben doch jeden Fußball-Liebhaber.

So oder so: Der argentinische WM-Traum lebt weiter. Nächste Hürde für Messi & Co. werden am kommenden Freitag (9. Dezember, 20 Uhr) die Niederlande sein. Und auch dann werden Millionen Argentinier wieder auf geniale Momente ihres Superstars hoffen. Lionel Messi wird es wissen.

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