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Sechsmal mehr als die Frauen Für WM in Katar: DFB legt Prämien der Spieler für das Turnier fest

Abschlusstraining vor dem Spiel gegen England, Red Bull Arena: Die Spieler laufen eine Runde.

Die deutschen Nationalspieler beim Abschlusstraining in Leipzig am 25. September 2022. Vor der WM wurden nun die Prämien ausgehandelt.

Die Prämienregelung für die anstehende Weltmeisterschaft in Katar steht. Der DFB hat sich mit den Spielern erneut auf ein leistungsbezogenes Modell geeinigt.

Der Spielplan steht, die WM-Unterkunft ist gebucht. Seit Sonntag (25. September 2022) ist auch die Prämienregelung für die Nationalspieler fix. Jetzt muss die Mannschaft nur noch ein erfolgreiches Turnier in Katar spielen, sonst waren viele Überlegungen umsonst.

Der DFB hat sich am Rande des Länderspiels gegen Ungarn in Leipzig mit den Spielern der A-Nationalmannschaft auf eine Prämienregelung für die anstehende WM in Katar geeinigt.

DFB: Mannschaftsrat um Neuer verhandelte WM-Prämie

Unter der Leitung von Präsident Bernd Neuendorf (61) nahmen für den DFB Hans-Joachim Watzke (63) als Vizepräsident sowie der DFB-Geschäftsführer Holger Blask teil. Die Nationalmannschaft wurde vom Mannschaftsrat, bestehend aus Manuel Neuer (36), Thomas Müller (33), Joshua Kimmich (27) und Ilkay Gündogan (31), vertreten.

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„Wir haben das intensive Gespräch in einer guten und konstruktiven Atmosphäre geführt. Letztlich haben wir für alle Beteiligten eine akzeptable Lösung erzielt“, erklärte Neuendorf die Runde.

Die Prämien werden leistungsorientiert gezahlt. Für den Gruppensieg würde jeder Spieler 50.000  Euro erhalten, für das Erreichen des Viertelfinales 100.000 Euro und für das Erreichen des Halbfinales 150.000 Euro.

Der Dritte Platz würde mit 200.000 Euro prämiert, die sogenannte „Vize-Weltmeisterschaft“ mit 250.000 Euro. Für den Fall, dass Deutschland am 18. Dezember zum fünften Mal Weltmeister wird, erhält jeder Spieler 400.000 Euro.

Damit wird dieselbe Summe für den Titel wie bei der EM 2021 in Aussicht gestellt. Bei der WM 2018 in Russland hätte es 350.000 Euro pro Spieler gegeben. Bekanntlich wurden die Trophäen jeweils deutlich verfehlt.

Frauen hätten beim EM-Sieg 60.000 Euro kassiert

Zuletzt hatte es wegen der hohen Prämienzahlungen für die Fußballer Debatten und sogar einen Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz (64) am neuen Verbands-Campus gegeben. Die DFB-Frauen hätten im Sommer beim EM-Titel 60.000 Euro erhalten.

Entscheidender Unterschied: Das Männer-Team würde von der FIFA beim Titelgewinn 43 Millionen Euro erhalten. An die Frauen wären vom Ausrichter beim Titel „nur“ 2,4 Millionen geflossen.

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