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WM 2022 Schwere Vorwürfe: Nationaltrainer verkündet Rücktritt kurz nach erfolgreicher Quali

Ryan Giggs geht aus dem Gerichtsgebäude in Manchester. Noch immer steht der Prozess wegen der Vorwürfe zu häuslicher Gewalt gegen ihn aus.

Ryan Giggs am 28. Mai 2021 vor dem Gerichtsgebäude in Manchester. Noch immer steht der Prozess wegen der Vorwürfe zu häuslicher Gewalt gegen ihn aus.

Nach den Vorwürfen der häuslichen Gewalt ist der ehemalige ManUnited-Star Ryan Giggs offiziell von seinem Traineramt bei der Nationalmannschaft von Wales zurückgetreten.

Nun ist es offiziell! Ryan Giggs (48), als aktiver Fußballer einer der großen Stars bei Manchester United, ist kurz nach der geglückten WM-Quali endgültig als Nationaltrainer von Wales zurückgetreten. Seit November 2020 hatte er sein Amt bereits ruhen lassen, nachdem er vorübergehend verhaftet worden war.

Sein Vertreter Robert Page (47) hatte schon bei der Europameisterschaft im vergangenen Jahr übernommen und schaffte zuletzt die historische zweite WM-Qualifikation nach 1958. In der Vorrundengruppe trifft Wales in Katar auf den Vize-Europameister England, Iran und die USA.

WM 2022: Ryan Giggs tritt von seinem Traineramt bei Wales zurück

Ryan Giggs nannte am Montag (20. Juni 2022) auch Gründe für seinen endgültigen Rückzug vom Team um Superstar Gareth Bale (32): „Ich möchte nicht, dass die Vorbereitungen des Landes auf die Weltmeisterschaft in irgendeiner Weise durch das anhaltende Interesse an diesem Fall beeinträchtigt, destabilisiert oder gefährdet werden“, sagte er.

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Es sei „eine Ehre und ein Privileg“ gewesen, sein Heimatland zu betreuen, betonte Giggs. Der ehemalige Nationalspieler wird beschuldigt, seine ehemalige Lebensgefährtin zwischen 2017 und 2020 genötigt und körperlich attackiert zu haben.

Wie der „Guardian“ im vergangenen Jahr berichtete, soll Giggs seine Ex-Freundin getreten und sie daraufhin nackt aus einem Hotelzimmer geschmissen haben. Zudem soll es auch zu einem tätlichen Angriff gegen ihre Schwester gekommen sein.

Der 48-Jährige bestreitet die Vorwürfe und plädiert auf unschuldig. Der Prozess wurde im vergangenen Januar auf August dieses Jahres verschoben.

Ryan Giggs soll Ex-Freundin tätlich angegriffen haben

„Wie bereits bekannt ist, habe ich auf nicht schuldig plädiert, was die strafrechtlichen Vorwürfe angeht. Ich habe zwar Vertrauen in unsere Gerichte, aber ich hatte gehofft, dass der Fall früher verhandelt wird, damit ich meine Führungsaufgaben wieder wahrnehmen kann. Niemand hat die Schuld an der Verzögerung des Verfahrens“ schrieb er in einem Statement.

Der nationale Verband bedanke sich bei Ryan Giggs für seine Amtszeit als Manager der Nationalmannschaft, man schätze seine Entscheidung, „die im besten Interesse des walisischen Fußballs liegt“, hieß es auf der Internetseite.

Als Spieler der Red Devils gewann er in 24 Jahren 13 Premier-League-Titel, zweimal die Champions League sowie viermal den FA Cup. Er gilt als einer der bedeutendsten Spieler der Klub-Geschichte. (SID, dpa)

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