Neuer Name für Olympiastadion geplant Sport-Tempel in Rom soll nach Italien-Legende benannt werden

Das Stadioninnere ist aus dem Weitwinkel zu sehen. Die Mannschaft stehen auf dem Platz und lauschen den Nationalhymnen.

Das Stadio Olimpico in Rom beim EM-Spiel zwischen England und der Ukraine am 3. Juli 2021.

In Neapel wurde das ehemalige Stadio San Paolo kürzlich in Stadio Diego Armando Maradona umbenannt, um dem einstigen argentinischen Weltklasse-Fußballer zu huldigen. Ähnliches soll nun Rom geschehen.

Das Stadio Olimpico in der italienischen Hauptstadt Rom könnte schon bald einen anderen Namen tragen. Geplant ist, den Sport-Tempel, in dem die AS Roma und Lokalrivale Lazio ihre Heimspiele austragen, nach einer italienischen Fußball-Legende zu benennen.

Das Stadion, in dem Deutschland unter Trainer Franz Beckenbauer (76) im Jahr 1990 durch ein 1:0 gegen Argentinien zum dritten Mal Weltmeister geworden war, soll nach dem mittlerweile verstorbenen Paolo Rossi (†64) benannt werden.

Gianni Infantino: „Die Jugend muss sich an Paolo Rossi erinnern“

„Die Jugend muss sich an Paolo Rossi erinnern“, sagte FIFA-Boss Gianni Infantino (51) im Interview mit „Radio anch'io sport“. Rossi war am 9. Dezember 2020 im Alter von nur 64 Jahren gestorben.

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Der Torjäger war 1982 durch ein 3:1 im Finale gegen Deutschland mit der italienischen Nationalmannschaft Weltmeister und WM-Torschützenkönig geworden. Sechs Treffer gelangen ihm bei der WM in Spanien, einer mehr als dem deutschen Stürmer Karl-Heinz Rummenigge (66). Insgesamt kommt der in der Toskana geborene Rossi auf 20 Tore in 48 Länderspielen für die Squadra Azzurra.

Paolo Rossi hat den Kopf gesenkt und die Hände in den Hüften, Karlheinz Förster geht neben ihm.

Paolo Rossi und Karlheinz Förster beim WM-Finale zwischen Italien und Deutschland am 11. Juli 1982 in Madrid.

Für einen der beiden großen Vereine Roms spielte Rossi nie, dafür aber bei Juventus Turin, dem AC Mailand, Perugia, Vicenza und Hellas Verona. 1984 konnte er mit Juve den Europapokal der Pokalsieger erringen, im Jahr darauf holte er mit der „Alten Dame“ im Brüsseler Heysel-Stadion den Europapokal der Landesmeister. Bei dem Spiel in Brüssel kam es auf der Tribüne zu einer Massenpanik, bei der 39 Zuschauerinnen und Zuschauer ums Leben kamen.

Regierung muss die Umbenennung prüfen

Die Abgeordnetenkammer in Rom hat mehrheitlich eine Verordnung verabschiedet, mit der die Regierung beauftragt wird zu prüfen, ob eine Umbenennung der altehrwürdigen Arena möglich ist. Hinter dem Antrag steht unter anderem auch FIFA-Präsident Gianni Infantino.

Der Chef des italienischen Fußballverbandes, Gabriele Gravina (68), hatte den Vorschlag, das Stadion der italienischen Hauptstadt nach Rossi zu benennen, eingereicht. (jm/sid)

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