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Unstimmigkeiten bei Transfers?Italien: Razzia bei Rekordmeister Juventus Turin

Juve-Boss Andrea Agnelli (links) und sein Vize Pavel Nedved (rechts) im Gespräch beim Turiner Derby am 18. Februar 2018.

Juve-Boss Andrea Agnelli (links) und sein Vize Pavel Nedved beim Turiner Derby am 18. Februar 2018.

Der italienische Rekordmeister Juventus Turin steht unter Verdacht, in den Büchern gepfuscht zu haben. Untersuchungen laufen bereits.

Die Turiner Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen den italienischen Fußball-Rekordmeister Juventus Turin und seine Manager, darunter Klubboss Andrea Agnelli (45), aufgenommen. Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen Spielertransfers und mögliche Unregelmäßigkeiten in den Bilanzen des Klubs, berichten italienische Medien.

Der Juve-Sitz in Turin und Büros des Klubs in Mailand wurden am Freitag (26. November 2021) durchsucht. Dabei wurden Unterlagen der Geschäftsführung im Zeitraum von 2019 bis 2021 sichergestellt.

Es gehe laut Staatsanwaltschaft speziell um falsche Mitteilungen Klubs und das Ausstellen von Rechnungen für nicht-existente Transaktionen, wie die Turiner Staatsanwaltschaft erklärte. Der Verein wollte die Vorgänge bisher nicht kommentieren.

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In dieser Zeit wurden unter anderem der Abgang von Super-Star Cristiano Ronaldo (36) und der Kauf des Ex-Schalkers Weston McKennie (22) abgewickelt. Allein bei Transfers bewegte Juve in den vergangenen zwei Jahren mehrere Hundert Millionen Euro.

Die Ermittlungen laufen neben Agnelli gegen Vizepräsident Pavel Nedved (49), den ehemaligem Sportchef Fabio Paratici (49), der inzwischen in England bei Tottenham Hotspur unter Vertrag steht, und gegen drei weitere Manager. Über die eingeleiteten Untersuchungen wurden die Mailänder Börse – dort ist der Klub notiert – sowie der italienische Fußballverband informiert.

Sportlich läuft es beim Rekordmeister aktuell ohnehin nicht. Nur Platz acht in der Liga – und schon ganze elf Punkte Rückstand auf Tabellenführer SSC Neapel. (sid/kmh)