Kampf gegen Rassismus Viktoria Köln bei DFB-Projekt Pilotstandort: „Macht uns sehr glücklich“

Youssef Amyn jubelt gegen Fortuna Köln.

Viktoria Köln, hier jubelt Youssef Amyn am 21. Mai 2022, wird Pilotstandort für das DFB-Projekt „Fußball Verein(t) Gegen Rassismus“.

Viktoria Köln wird zusammen mit drei anderen Klubs in Deutschland Pilotstandort für das DFB-Projekt „Fußball Verein(t) Gegen Rassismus“.

Viktoria Köln fiebert dem Start in die 3. Liga entgegen! Am Samstag (23. Juli 2022, 14 Uhr) geht es am ersten Spieltag der neuen Saison zum SV Waldhof Mannheim.

Am Sonntag (17. Juli) wurde im Sportpark Höhenberg die Saisoneröffnung gefeiert. Einen Tag später verkündete die Viktoria ein neues Projekt.

Viktoria Köln neben drei anderen Vereinen Pilotstandort

Dabei wird Viktoria Köln zum Pilotstandort – zusammen mit dem 1. FC Saarbrücken, FSV Zwickau und Eintracht Braunschweig – des DFB-Projekts „Fußball Verein(t) Gegen Rassismus“.

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An den vier Standorten werde ab sofort „noch intensivere Präventions- und Bildungsarbeit geleistet sowie ein qualifiziertes Beschwerdemanagement etabliert werden“, heißt es.

Darüber hinaus werden die Anlaufstellen für Gewalt- und Diskriminierungsvorfälle der vier beteiligten DFB-Landesverbände (Saarländischer Fußballverband, Fußball-Verband Mittelrhein, Sächsischer Fußball-Verband und Niedersächsischer Fußballverband) noch enger zusammenarbeiten.

Eric Bock: „Ehrt uns sehr und macht uns glücklich“

Viktoria-Geschäftsführer Eric Bock (55): „Vom DFB den Zuschlag für das Projekt bekommen zu haben, ehrt uns sehr und macht uns glücklich. Wir sind uns der Wichtigkeit dieses Projekts bewusst. Viktoria Köln ist bunt, weltoffen und multikulturell.“

Das alles wolle man auch vorleben: „Gerne wollen wir Vorbild sein für andere Vereine im Kampf gegen jegliche Form von Ausgrenzung. Zudem erhoffen wir uns durch das Projekt neue Impulse für unsere eigene Arbeit, um uns noch stärker und für eine breite Öffentlichkeit sichtbar als weltoffener Verein zu positionieren, der die Menschen verbindet und ihnen eine Heimat gibt.“

Bis nach der in Deutschland stattfindenden EM 2024 sollen durch das Projekt Netzwerke zur Bekämpfung von Rassismus im Fußball aufgebaut werden.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf (61): „Benachteiligung und Ausgrenzung haben in unserer Gesellschaft und im Fußball nichts zu suchen. Fußball ist für alle da, das steckt tief im Wesen unseres Spiels. Mit dem Projekt setzt der DFB ein deutliches und nachhaltiges Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung.“

Johanna Sandvoß, Vizepräsidentin des Fußball-Verbandes Mittelrhein, freut sich über das Engagement der Viktoria: „Viktoria Köln ist ein idealer Kooperationspartner: Die Viktoria positioniert sich seit Jahren klar gegen Rassismus und Diskriminierung und setzt sich mit der Kampagne ‚Rechtsrheinisch gegen rechts‘ für Vielfalt, Respekt und Akzeptanz in der Gesellschaft ein.“ (tsc)

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