Sensation ist jetzt fix Rangnick wird Nationaltrainer Österreichs – Manchester-Job nebenbei?

Ralf Rangnick gestikuliert bei einem Spiel von Manchester United mit ausgefahrenem Arm

Ralf Rangnick, hier am 23. April 2022 beim Spiel von Manchester United beim FC Arsenal, winkt bereits der nächste Job als Trainer.

Plötzlich ging alles ganz schnell: Ralf Rangnick hat nach seiner Interims-Mission bei Manchester United einen neuen Job als Nationaltrainer gefunden.

Erst der Retter, dann der Berater für eine erfolgreiche Zukunft: Manchester United hatte große Pläne mit Ralf Rangnick (63), doch die beidseitigen Hoffnungen wurden in vielen Bereichen enttäuscht. Während United schon einen neuen Coach für die kommende Saison hat, wird Rangnick Nationaltrainer von Österreich.

Am Freitag (29. April 2022) wurde der Deal fixiert. Sein Vertrag läuft vorerst über zwei Jahre, bei einer erfolgreichen Qualifikation für die Fußball-EM 2024 in Deutschland verlängert sich die Zusammenarbeit automatisch um zwei weitere Jahre bis zur WM 2026 in den USA.

Wir freuen uns sehr, dass wir mit Ralf Rangnick einen herausragenden Experten im internationalen Fußball als Teamchef gewinnen konnten. Wir sind alle davon überzeugt, dass er der ideale Mann ist und mit seinen Visionen das Nationalteam und den ÖFB voranbringen wird“, so ÖFB-Präsident Gerhard Milletich.

Rangnick selbst sagt: „Es ist eine Ehre für mich. Mit großer Vorfreude erfüllt mich insbesondere die Aussicht, mit einer jungen erfolgshungrigen Mannschaft die EM in Deutschland zu bestreuten.“

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Die Österreicher hatten seit dem Aus von Franco Foda (56) Ende März fieberhaft nach einem neuen Coach gesucht.

Ralf Rangnick neuer Nationaltrainer in Österreich

Der „Kurier“ war am Donnerstag (28. April 2022) mit der Meldung nach vorne geprescht und schrieb begeistert von einer „Sensation“, die sich beim ÖFB anbahne.

Rangnicks Berater Martin Hägele sagte dazu noch am Donnerstag, dass er sich wie immer an Spekulationen nicht beteiligen werde. Er verwies in dem Zusammenhang auch auf einen Bericht der Zeitung, demzufolge sich Rangnick Anfang des Monats mit dem ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel getroffen haben sollte. Dies hatte der Verband selbst dementiert.

Ralf Rangnick bekannte sich zu Berater-Rolle bei Manchester United

Erst am Donnerstag hatte Rangnick sich noch zu seiner Berater-Funktion bei Manchester United bekannt, die er in der Saison 2022/2023 nach Auslaufen seines Interims-Jobs auf der Trainerbank ausfüllen sollte: „Ich will Erik (ten Hag, der künftige ManUnited-Coach) und wem auch immer im Klub helfen, um alles zum Besseren zu verändern.“ Dem Sender Sky Sports sagte Rangnick: „Was ich sagen und bestätigen kann ist, dass ich definitiv nach der Saison und für die nächsten zwei Jahre meine Beraterrolle fortsetzen werde.“

In England läuft sein Vertrag eigentlich noch bis 2024, doch die Nationaltrainer-Rolle in Österreich könnte Rangnick womöglich parallel zu seiner Berater-Tätigkeit ausüben. Dort will er die letzte große Mission seiner Trainer-Laufbahn druchziehen und die Nationalmannschaft zur EM 2024 in Deutschland führen. (bc)

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