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Nicht abgesprochen?Vater von WM-Trainer gestorben – bizarrer Moment bei PK

Sébastien Desabre bei einer Pressekonferenz.

Copyright: IMAGO/Every Second Media

Sébastien Desabre, hier bei einer Pressekonferenz vor dem Spiel gegen England, hat seinen Vater verloren.

Wie nach dem Spiel der DR Kongo gegen England publik wurde, hat Kongo-Trainer Sébastien Desabre seinen Vater verloren.

Traurige Nachricht nach einem tollen WM-Auftritt der Demokratischen Republik Kongo: Wie der Pressesprecher des Teams nach der 1:2-Niederlage im Sechzehntelfinale gegen England mitteilte, ist der Vater von Trainer Sébastien Desabre (49) verstorben.

Der Moment, in dem dies zum Abschluss der Pressekonferenz nach dem Spiel verkündet wurde, mutete allerdings ziemlich bizarr an.

Trainer reagiert irritiert auf Ansage des Pressesprechers

„Es gibt keine Fragen mehr?“, fragte der Sprecher auf Französisch. „Danke. Wir teilen mit, dass der Trainer seinen Vater verloren hat.“ Anschließend sprach er sein Beileid aus.

Desabre reagierte sichtlich irritiert. Der Franzose schaute den Mann neben ihm zunächst völlig entgeistert an, bedankte sich dann mit einem Lächeln und warf dem Sprecher beim Aufstehen dann wieder einen irritierten Blick zu.

Wann genau der Vater verstorben war und wann Desabre davon erfahren hatte, blieb unklar. Es wirkte aber so, als sei nicht mit ihm abgesprochen worden, dass die Presse darüber informiert wurde.

Desabre hatte zuvor einen äußerst inspirierten Auftritt seiner Mannschaft gesehen. Brian Cipenga hatte den Außenseiter gegen England früh Führung gebracht (7. Minute), ehe Bayern-Star Harry Kane die Partie mit seinen Treffern in der 75. und 86. Minute drehte und für große Erleichterung bei den Three Lions sorgte.

„Es war ein verrücktes Spiel. Der Torwart hat einige unglaubliche Bälle gehalten. Aber man muss einfach immer weiter machen und auf seine Momente warten“, sagte Kane kurz nach den Feierlichkeiten mit den Fans. „Man muss geduldig bleiben. Hier in der K.-o.-Phase muss man einfach durchhalten. Aber wir sollten das jetzt auch genießen. Hoffentlich können wir so weitermachen.“ (are/dpa)

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