Nach Corona-Verstoß US-Coach verzichtet weiter auf McKennie – Ex-Schalker zurück nach Italien geschickt

US-Nationalspieler Weston McKennie während des Spiels gegen Mexiko.

Weston McKennie, hier am 6. Juni 2021, wurde aus dem Kader der US-amerikanischen Nationalmannschaft verbannt, weil er gegen die Corona-Regeln verstieß.

Die USA kam in der WM-Qualifikation nicht über 1:1 gegen Kanada hinaus. Nicht mit dabei war Weston McKennie. Der ehemalige Schalker wurde zuvor suspendiert und nun komplett nach Hause geschickt.

Nashville. Der frühere Schalker Mittelfeldspieler Weston McKennie (23) ist wegen eines Verstoßes gegen die teaminternen Corona-Regeln der amerikanischen Fußball-Nationalmannschaft für die WM-Qualifikationsspiele gegen Kanada (1:1) und gegen Honduras (8. September 2021) suspendiert worden.

Das teilte der 23-Jährige selbst auf Instagram mit. Es tue ihm leid und er hoffe, dass er bald wieder zurück im Team ist, daraus wird vorerst nichts.

Weston McKennie: US-Coach Berhalter lässt Rückkehr offen

Welchen Verstoß McKennie, der mittlerweile bei Juventus Turin kickt, genau begangen hatte, wollte Nationaltrainer Gregg Berhalter (48) nicht sagen. Berhalter verzichtet im auch in Honduras auf den früheren Schalker und schickte den 23-Jährigen bereits zurück nach Italien. „Wir haben große Erwartungen an die Spieler im US-Nationalteam. Um erfolgreich sein zu können, ist es wichtig, dass sich jeder in der Gruppe verantwortungsvoll verhält“, sagte der Coach der USA.

McKennie war bereits im April bei Italiens Rekordmeister Juventus suspendiert worden, weil er eine Party mit Teamkollegen veranstaltet hatte. Die Polizei verhängte damals eine Strafe.

Die USA steht in der WM-Qualifikation derzeit mit zwei Punkten aus zwei Spielen auf dem fünften Platz hinter Mexiko, Panama, Kanada und Honduras. Die ersten drei Länder qualifizieren sich direkt für die Weltmeisterschaft in Katar im Winter 2022. (nb/dpa)

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