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Auch Frauen attackiert Hooligans greifen Vereinsführung von Union Berlin in Bar an

Das geschlossene Lokal De Huismeester in Rotterdam, wo die Delegation von Union Berlin angegriffen wurde.

Das Lokal De Huismeester in Rotterdam am 21. Oktober 2021. Am Vortag hatten Hooligans hier die Delegation von Union Berlin angegriffen.

Vor dem Spiel der Europa League zwischen Feyenoord Rotterdam und Union Berlin ist die Delegation des Bundesligisten von Hooligans in einem Lokal attackiert worden. Die Berliner warnten auch ihre mitgereisten Fans.

Rotterdam. Feiger Angriff auf die Delegation von Union Berlin vor dem Gastspiel in der Conference League bei Feyenoord Rotterdam. Vermummte Chaoten griffen die Verantwortlichen der Berliner am Mittwochabend (20. Oktober 2021) an, als diese gemütlich in einem Lokal saßen.

Die Angreifer machten dabei auch vor Frauen nicht halt, eine Mitarbeiterin der Berliner musste mit Kreislaufproblemen im Krankenhaus behandelt werden. Kommt es rund um die Spiele in der Europa League und der Conference League erneut zum Ausbruch der Gewalt?

Delegation von Union Berlin in Rotterdam von Hooligans angegriffen

Schon beim zweiten Euroapokalspieltag Ende September hatte es an zahlreichen Schauplätzen Auseinandersetzungen zwischen Fans gegeben – unter anderem auch beim Spiel von Union Berlin gegen Maccabi Haifa, als es im Olympiastadion zu antisemitischen Übergriffen vereinzelter Union-Fans gekommen war. 

Am Mittwoch wurde die Berliner Delegation dann Opfer einer Attacke aus dem Hinterhalt. Die rund 25-köpfige Gruppe um Präsident Dirk Zingler (57) wurde in einer Bar in der Nähe des Teamhotels von Hooligans attackiert, die dem Anschein nach der Feyenoord-Fanszene zugerechnet werden. Das bestätigte Klubsprecher Christian Arbeit (47).

Unter den Eindrücken warnten die Berliner auch die zahlreichen mitgereisten Fans vor Angriffen rund um das Spiel um 18.45 Uhr im Stadion De Kuip. Der Anhang solle sich „ausschließlich am Oude Haven“ einfinden und sich nur in größeren Gruppen aufhalten.

Schock bei Union Berlin, Feyenoord Rotterdam verurteilt Angriff scharf

Feyenoord kritisierte den Vorfall vom Vortag als „absolut verwerfliches Ereignis“ scharf. „Der Verein distanziert sich daher auf jede erdenkliche Weise von den Menschen, die sich selbst auf diesen feigen Akt reduziert haben“, teilte der niederländische Traditionsklub in einer Stellungnahme mit. Laut „Berliner Kurier“ wurden bei dem Überfall Barhocker als Waffen missbraucht, Gläser zerschlagen und sogar Frauen angegriffen.

Nach der Flucht der Randalierer kam die Polizei, die die Berliner Delegation zurück ins Hotel begleitete. Schwere Verletzungen trug niemand davon, der Schock war jedoch groß. (bc/sid)

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