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Ronaldo lehnte ab Menschenrechtler warnten, aber Messi geht umstrittenen Saudi-Deal ein

Lionel Messi beim Aufwärmen vor dem Spiel gegen ES Troyes AC im Prinzenpark.

Lionel Messi kurz vor der Partie zwischen Paris-Saint Germain und ES Troyes AC in der Ligue 1 am 8. Mai 2022.

Lionel Messi wird ab sofort offizieller Botschafter für den Tourismus in Saudi-Arabien sein. In einem der menschenrechtsverachtenden Staaten der Welt ist diese Entscheidung sehr fragwürdig.

Der Weltfußballer Lionel Messi (34) ist seit 9. Mai 2022 offiziell Botschafter für den Tourismus in Saudi-Arabien. Eine äußert fragwürdige Entscheidung des Argentiniers, da in Saudi-Arabien Menschenrechtsverletzungen aller Art vorfallen.

Nachdem bekannt wurde, dass Messi aus Saudi-Arabien kontaktiert wurde bezüglich der Zusammenarbeit, meldeten sich etliche Menschenrechtsorganisationen und warnten den Superstar.

Lionel Messi wird Tourismus-Botschafter in Saudi-Arabien

„Grant Liberty“ schrieb in einem offenen Brief: „Das Saudi-Regime will Sie benutzen, um seinen Ruf aufzupolieren. Politische Gefangene werden dort in rauen Mengen gefoltert, sexuell missbraucht und oft monatelang in Einzelhaft gehalten. Frauenrechtlern, Demokratieverfechtern, Homosexuellen und jedem, der das Regime hinterfragt, drohen lange Haftstrafen bis hin zur Todesstrafe.“

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Doch den PSG-Profi hielt das nicht davon ab, den Deal einzugehen. In einem Instagram-Beitrag zeigte sich der Superstar fröhlich mit seinem Teamkollegen Leandro Paredes (27) auf einer Yacht und schrieb dazu: „Das Rote mehr in Saudi-Arabien entdecken.“ Darüber im Beitrag steht: „Bezahlte Werbepartnerschaft mit visitsaudi“

Am Montag (9. Mai) twitterte die Tourismusbehörde bereits ein Foto vom Argentinier bei der Ankunft am Flughafen und schrieb: „Wir begrüßen Lionel Messi und seine Freunde in Dschidda, um das historische Erbe der Stadt und die Schönheit des Roten Meeres zu genießen.“

Dabei appellierte „Grant Liberty“ an den 34-Jährigen: „Wenn Sie Ja zu ,visitsaudi’ sagen, sagen Sie Ja zu all den Menschenrechtsverletzungen, die zurzeit in Saudi-Arabien stattfinden. Wenn Sie Nein sagen, senden Sie eine mächtige Botschaft, dass Menschenrechte wichtig sind, dass Mord und Folter nicht ungestraft bleiben.“ Vergebens!

Laut Medienberichten könnte PSG dabei auch eine Rolle spielen, denn der Klub möchte die Beziehungen zu Saudi-Arabien intensivieren. Im Januar spielte man schon im Rahmen eines Sport-Festivals den Riyadh Season Cup in der Hauptstadt. Klar ist: Cristiano Ronaldo (37) lehnte ein vergleichbares Angebot der Saudis über umgerechnet rund 5,7 Mio. Euro ab.

Nach Medienberichten hatten beide Superstars schon Anfang Januar 2021 entsprechende Angebote aus Saudi-Arabien erhalten. Damals sagten aber beide ab. Jetzt hat Messi seine Meinung geändert. (fr)

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