„Wir werden nicht aufgeben“ Ukraine-Krieg: Arsenal-Legende verteidigt sein Land beim Militär

Fußball-Trainer Oleg Luschnyj bei einem Europa-League-Spiel.

Fußball-Trainer Oleg Luschnyj (hier am 21. Oktober 2010) kämpft aktuell in der Ukraine gegen die russischen Truppen.

Die Ukraine hält im Kampf gegen die russische Invasion weiter zusammen. Selbst prominente Sportler sind bereit, im Kampf um ihr Land ihr Leben zu riskieren. Einer von ihnen: Arsenal-Ikone Oleg Luschnyj.

Arsenal-Legende Oleg Luschnyj (53) gehört zu den erfolgreichsten ukrainischen Fußballern aller Zeiten. Mit den Gunners gewann er einmal die Premier League (2002) und zweimal den FA-Cup (2002 & 2003), für die ukrainische Nationalmannschaft absolvierte der Rechtsverteidiger 52 Spiele. Daneben gewann er zahlreiche nationale Titel mit Dynamo Kiew.

Nun herrscht in der Stadt, in der Luschnyj zehn Jahre als Profi und weitere acht als Trainer tätig war, Krieg. Flüchten wird der Fan-Liebling des FC Arsenal aber nicht – ganz im Gegenteil. Der Ukrainer will für die Freiheit seines Landes kämpfen. Dafür pausierte Luschnyj nun auch seine Trainer-Karriere.

Arsenal-Legende Oleg Luschnyj sieht Verantwortung auch bei russischen Sportlern

Dem britischen „Mirror“ erklärte Luschnyj: „Wie alle stolzen Ukrainer bin ich jetzt in der Ukraine, wo unser ganzes Volk unser Vaterland verteidigt. Ich bin der Armee zur Territorialverteidigung beigetreten.“ Der ehemalige Fußballer adressierte außerdem ermutigende Worte an seine Landsleute. „Unsere Nation steht vereint wie nie zuvor“, sagte Luschnyj und fügte an: „Wir werden nicht aufgeben, alle versuchen bestmöglich zu helfen.“

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Auch Sanktionen im Sport gegen russische Klubs und Sportler begrüße Luschnyj. „Ich unterstütze alle Sanktionen. Menschen, die Sport treiben, sind Teil einer Nation. Wenn die Nation den Präsidenten wählt, trägt sie auch die Verantwortung für die Handlungen des gewählten Präsidenten“, erklärte der ehemalige Spieler des FC Arsenal.

Außerdem betonte Luschnyj: „Wenn sie schweigen, dann unterstützen sie das, was jetzt passiert: die Invasion eines friedlichen Landes.“ Mehrere ehemalige Weggefährten hätten versucht, ihn zu kontaktieren, berichtete der frühere England-Legionär. Während viele den Ukrainer jedoch aufgrund seiner neuen Telefonnummer nicht erreichten, schafften es wohl immerhin zwei ehemalige Arsenal-Mitspieler.

Sowohl der französische Welt- und Europameister Patrick Vieira (54) als auch Gilles Grimandi (51), der mittlerweile bei Nizza als technischer Direktor tätig ist, haben sich bei Luschnyj mit Unterstützung und großer Besorgnis gemeldet.

Trotz schwieriger Lage: Luschnyj bleibt kämpferisch

Die aktuelle Situation sei sehr angespannt. Ständig höre man die Sirenen. „Menschen müssen hektisch zu Luftschutzbunkern rennen, Frauen mit kleinen Kindern, die nicht verstehen, was passiert, sie haben Angst“, erklärte der ehemalige Fußballer und fügte an: „Ganze Städte und Gemeinden werden beschossen und zerstört, Menschen bleiben ohne Gas, Strom, Wasser und Nahrung zurück.“

Sein Optimismus scheint jedoch ungebrochen zu sein. Gemeinsam mit den Box-Ikonen Vitali Klitschko (50) und Wladimir Klitschko (45), dem früheren Tennis-Profi Sergej Stachowski (36) oder Biathlet Dmytro Pidrutschnyj (30) wird die Arsenal-Legende auch weiter Tag für Tag gegen die russischen Truppen kämpfen.

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