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Botschaften an Ukraine UEFA zeigte Spieler-Proteste in Europa League nicht im TV

Spieler des FC Barcelona und des SSC Neapel mit einem Banner gegen den Ukraine-Krieg.

Profis des FC Barcelona und des SSC Neapel setzten am 24. Februar 2022 mit einem Banner ein Zeichen gegen den Ukraine-Krieg.

Nach der Ukraine-Invasion haben viele Fans und Klubs sich mit dem osteuropäischem Land öffentlich solidarisiert. Eine Protestaktion des FC Barcelona gemeinsam mit der SSC Neapel zeigte die UEFA jedoch nicht im TV.

Vor und während den Europapokal-Spielen am Donnerstagabend (24. Februar 2022) haben Fußballprofis und Fans ihre Solidarität mit der von Russland angegriffenen Ukraine bekundet. Sehen konnten die Zuschauerinnen und Zuschauer das am TV allerdings nicht.

Die Spieler des FC Barcelona und der SSC Neapel zeigten vor ihrer Europa-League-Partie gemeinsam ein großes Banner mit der Aufschrift „Stop War“ («Beendet den Krieg») und verurteilten damit „die russische Militäraktion gegen die Ukraine“, wie Barça auf der Vereinsinternetseite schrieb.

Die UEFA entschied sich dazu, die Protestaktion bei der Fernseh-Übertragung nicht auszustrahlen. Als sich die Spieler auf dem Rasen mit dem Plakat formierten, zeigte die internationale Regie stattdessen Gastgeber-Trainer Luciano Spalletti (62) beim Gang in seine Coaching-Zone.

UEFA verurteilt Ukraine-Krieg und veranlasst Maßnahmen

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EXPRESS.de hakte am Freitag bei der UEFA nach, eine Antwort stand zwei Stunden nach Eingang der Anfrage allerdings noch aus. Dabei hatte der Verband am Tag nach der Eskalation in der Ukraine auch ein klares Signal gesetzt. Das für den 28. Mai 2022 angesetzte Finale der Champions League wurde von St. Petersburg nach Paris verlegt.

Besonders nach dem öffentlichen Statement der UEFA wirkte die Entscheidung, den Protest aus Neapel nicht auszustrahlen, fragwürdig. In der Mittelung am Donnerstag (24. Februar 2022) hieß es: „Die UEFA teilt die große Sorge der internationalen Gemeinschaft über die sich entwickelnde Sicherheitslage in Europa und verurteilt die anhaltende russische Militärinvasion in der Ukraine aufs Schärfste.“

Auch andere Klubs und Spieler mit Protest-Aktionen

Atalanta Bergamos ukrainischer Nationalspieler Ruslan Malinovskyi (28) zeigte während der Partie bei Olympiakos Piräus beim Torjubel ein Shirt unter seinem Trikot, auf dem „No War in Ukraine“ stand – „kein Krieg in der Ukraine“.

In der Conference League wärmten sich die Profis von Slavia Prag vor dem Spiel gegen Fenerbahce Istanbul mit besonderen Shirts auf. „We stand with Ukraine“ stand auf den Aufwärmtrikots: „Wir stehen zur Ukraine“. Die Kapitänsbinde trug der ukrainische Nationalspieler Taras Kacharaba (27). (dpa/job)

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