Partystimmung auf den Rängen Über 21.000 Fans sehen Wolfsburger Frauen im Topspiel siegen

Alexandra Popp jubelt auf dem Zaun.

Alexandra Popp vom VfL Wolfsburg feiert am 23. Oktober 2022 mit den Fans den Heimsieg über den FC Bayern.

Fußballfest-Stimmung in Wolfsburg! Über 21.000 Fans sahen das Topspiel zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC Bayern München. Die Gastgeberinnen siegten in einem umkämpften Spiel.

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben das hart umkämpfte Stelldichein der Vize-Europameisterinnen für sich entschieden und ein erstes Ausrufezeichen im Kampf um die Meisterschaft gesetzt.

Der Titelverteidiger gewann am 5. Bundesliga-Spieltag 2:1 (1:0) gegen Vizemeister Bayern München. Durch den Sieg vor der VfL-Rekordkulisse von 21.287 Zuschauerinnen und Zuschauern haben die Niedersachsen in der frühen Saisonphase bereits fünf Punkte Vorsprung auf die Bayern.

FC Bayern kann Wolfsburg-Fluch nicht besiegen

Die Bundesliga-Bestmarke wurde dabei nur knapp verfehlt. Am 1. Spieltag hatten 23.200 Menschen die Partie zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Bayern München im Stadion verfolgt.

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Die Polin Ewa Pajor (41.) und Svenja Huth (58.) trafen für die Wolfsburgerinnen, die eine makellose Bilanz von fünf Siegen vorweisen können. Die Bayern, die seit dieser Spielzeit vom neuen Coach Alexander Straus betreut werden, warten dagegen seit nunmehr sechs Partien auf einen Sieg gegen den VfL. Daran änderte auch das Tor von Klara Bühl (73.) nichts.

„Ich unheimlich stolz auf die Mannschaft, wie sie den Kampf angenommen hat“, sagte VfL-Kapitänin Huth im NDR: „In der ersten Hälfte haben wir die Bayern nicht zur Entfaltung kommen lassen. Nach dem Gegentor sind sie aber nochmal aufgekommen.“

Die Fans sahen von Beginn an eine verbissen geführte Partie zwischen den beiden Mannschaft, die in den zurückliegenden zehn Jahren die Meisterschaft unter sich ausgemacht haben (sieben Titel für den VfL, drei für die Bayern). Auch die insgesamt elf deutschen EM-Fahrerinnen, die beim Anpfiff auf dem Platz standen, schenkten sich nichts.

Nachdem Linda Dallmann die erste gute Gelegenheit für die Gäste vergeben hatte (4.), erarbeiteten sich die Wolfsburgerinnen um Alexandra Popp mit zunehmender Spieldauer ein deutliches Übergewicht. Schon vor dem Treffer von Pajor, bei dem die Münchner Torhüterin Maria-Luisa Grohs schlecht aussah, hatten die Wolfsburgerinnen gute Chancen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte blieb es bei der Überlegenheit der Mannschaft von Trainer Tommy Stroot. Dennoch hatte Lea Schüller bei einem Gegenstoß den Ausgleich auf dem Fuß (48.). Besser machte es Huth bei ihrer Direktabnahme auf der Gegenseite.

Bühl sorgte eine Viertelstunde später für neue Spannung – und für einen offenen Schlagabtausch in der Schlussphase. In der 82. Minute traf Bayern-Stürmerin Jovana Damnjanovic per Kopf den Pfosten, auch danach waren die Münchnerinnen mehrmals dem Ausgleich nahe. (sid)

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