Kurz vor dem WM-Halbfinale hat TV-Experte Micah Richards vom Tod seines Vaters erfahren. Seinen Einsatz bei der BBC zog er trotzdem durch.
Fans fragten sich, was los istTV-Experte erhielt Todesnachricht kurz vor WM-Spiel

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Micah Richards hat kurz vor dem WM-Halbfinale vom Tod seines Vaters erfahren.
Beim WM-Halbfinale zwischen England und Argentinien fragten sich viele TV-Zuschauer in England, was mit Micah Richards los sei. Nach dem Spiel gab der BBC-Experte ein trauriges Update.
Der frühere englische Nationalspieler Micah Richards hat kurz vor seinem Einsatz als WM-Experte beim Halbfinale vom Tod seines Vaters erfahren. Der ehemalige Verteidiger analysierte die 1:2-Niederlage Englands bei BBC One im Stadion von Atlanta und gedachte Lincoln Richards anschließend mit emotionalen Worten.
Dad hätte gewollt, dass die Show heute Abend weitergeht
„Sein Tod kam unerwartet, und er ist viel zu früh von uns gegangen“, schrieb Micah Richards bei Instagram. „Er war mein größter Fan. Er hat in meinem ganzen Leben kaum ein Spiel verpasst. Als Kind hat er mich überall hingebracht, und während meiner Profikarriere war er der stolzeste Vater, den man sich vorstellen kann. Es kam nur selten vor, dass er nicht an meiner Seite war.“
Er wisse, wie viel es seinem Vater bedeutet hatte, englische WM-Spiele anzuschauen. „Dad hätte gewollt, dass die Show heute Abend weitergeht. Und sie ging weiter.“ Dazu veröffentlichte Richards ein Foto, das ihn als Kind mit seinem Vater zeigt.
Zuvor hatte es bei Social Media einiges an Kritik an Richards gegeben. „Hat der was genommen? Er ist heute Abend total zappelig“, schrieb ein X-User. „Wozu all der Zorn, Micah Richards?“, schrieb ein anderer.
Nachdem die Nachricht vom Todesfall bekannt wurde, schrieb ein Account: „Das ist das perfekte Beispiel dafür, dass wir nie annehmen sollten, dass wir wissen, was im Leben eines Menschen vorgeht, bevor wir ihn bewerten oder uns über ihn lustig machen.“
Der 38 Jahre alte Richards absolvierte in seiner Karriere 13 Länderspiele für England und lief im Verein vor allem für Manchester City auf. Als TV-Experte erlangte er im Zusammenspiel mit Thierry Henry und Jamie Carragher Kultstatus. (are/dpa)
