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Der große Löwen-KnallNach Kündigung von Ismaik-Vertrag droht dem Klub die Insolvenz

Hasan Ismaik

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Hasan Ismaik empfindet nach eigener Aussage «große Traurigkeit». (Archivbild)

Nach Ismaik-Beben: Steht 1860 München vor dem Aus?

Nach turbulenten Tagen bei den Münchner „Löwen“ ist die große Frage: Was macht jetzt Investor Hasan Ismaik? Der TSV 1860 München, der in die Regionalliga abgerutscht ist, hat am Donnerstagabend den vor 15 Jahren vereinbarten Kooperationspakt aufgehoben. Der Jordanier meldete sich daraufhin in den sozialen Netzwerken zu Wort.

Er erwarte keine Zustimmung, ließ Ismaik via Instagram wissen. „Ich bitte nur um eines: Bevor wir eine einzelne Person für alles verantwortlich machen, was in den vergangenen Jahren geschehen ist, sollten wir uns eine einfache Frage stellen: Hatte diese Person tatsächlich die Entscheidungsbefugnis für die Entscheidungen, für die wir sie verantwortlich machen?“ Ein deutlicher Versuch, die Verantwortung von sich zu weisen.

Hauptsponsor weg, Millionen-Loch droht

Für den Traditionsverein ist es der dramatische Bruch einer Zwangspartnerschaft. Ismaik hatte bereits signalisiert, keine finanziellen Mittel mehr in den Klub zu geben und den Verein nicht bedingungslos vor einer möglichen Pleite bewahren zu wollen. Das wirft existenzielle Fragen auf: Viele Spielerkontrakte werden nach dem Abstieg wohl ungültig, das Image ist ramponiert und die Anhänger sind frustriert.

TSV 1860 München

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Die Fans des TSV 1860 München trauern. (Archivbild)

Und es kommt noch dicker: Durch den Absprung des Hauptsponsors, der infolge des Zwangsabstiegs aus der 3. Fußball-Liga sein Sonderkündigungsrecht nutzte, fehlen 1860 nun wohl rund 2,7 Millionen Euro. Das ist ungefähr die Summe, die auch für die Lizenzvergabe in der 3. Liga erforderlich gewesen wäre. Eine Insolvenz bleibt damit eine akute Bedrohung.

Keine Aufbruchstimmung bei den „Löwen“

Manfred Paula

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Schwierige Planung für 1860-Geschäftsführer Manfred Paula. (Archivbild)

Im Gegensatz zum Absturz von 2017 herrscht bei den „Löwen“ jedoch keine Euphorie. Diese könnte sich womöglich einstellen, wenn die zugespitzte Situation zum Verkauf der Anteile von Ismaik und zum Einstieg eines neuen Geldgebers führt. Für ein solches Ergebnis gab es bisher aber keinerlei Anhaltspunkte. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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