Kaum zu erkennen Penis-Panne: Zweitligist sorgt mit Trikot-Vorstellung für Netz-Hit

Der mexikanische Zweitligist Mineros präsentiert sein neues Trikot und übersieht dabei eine kleine Penis-Zeichnung an der Wand.

Kevin Chaurand am 23. Juni 2022 im neuen Trikot seines Klubs. Die kleine Penis-Panne fiel den Verantwortlichen erst im Nachhinein auf.

Kleiner Patzer mit großer Wirkung: Die Trikot-Vorstellung gehört für viele Klubs zu den besonderen Momenten vor Saisonbeginn. Wer da nicht ganz genau aufpasst, wird schnell zum Gespött bei Social Media.

Für Fans und Vereine ist es Jahr für Jahr ein ganz besonderer Moment: die Präsentation der Trikots für die neue Saison. Für die Anhängerschaft hat das Warten auf die neue Spielkleidung ein Ende, bei vielen Klubs ist es ein symbolischer Startschuss in die anstehende Spielzeit.

Blöd nur, wenn die Vorstellung dann nicht so läuft, wie eigentlich erhofft. Genau diese Erfahrung machte jetzt ein Zweitligist, der durch eine ungewollte Penis-Panne aber immerhin deutlich mehr Aufmerksamkeit – wie sollte es anders sein – erregte, als ursprünglich geplant.

Zweitligist übersieht Penis bei Trikot-Vortellung

Der Saisonstart ist geglückt: Am Freitag (24. Juni 2022) siegte der mexikanische Fußball-Zweitligist Mineros Zacatecas mit 1:0 gegen Celaya und feierte damit die ersten drei Punkte im neuen Heimtrikot. Für Wirbel hatte im Vorfeld des Spiels allerdings der Auswärts-Dress des Klubs gesorgt.

Denn auf den offiziellen Fotos, auf denen mehrere Spieler in ihren neuen Outfits vor einer bunten Graffiti-Wand posierten, machten aufmerksame Beobachterinnen und Beobachter noch ein kleines Detail aus, das dem Klub zuvor verborgen geblieben war.

Hier sehen Sie das Foto der Trikot-Vorstellung:

Hinter dem linken Oberarm von Stürmer Kevin Chaurand (27), der das weiße Shirt auftrug, lugte neben den kunstvollen Zeichnungen auch noch ein deutlich weniger liebevoll gekritzelter Penis hervor. 

Kleine Penis-Panne sorgt für große Aufmerksamkeit bei Twitter

Darauf wurden nicht nur vereinzelte Fans in den Kommentaren aufmerksam, sondern auch die Twitter-Seite „Out of Context Football“.

Und während der Ursprungs-Beitrag des Klubs auf Twitter schon an der Schwelle zu 100 Likes scheiterte, klickten über 50.000 Followerinnen und Follower der Fußball-Seite auf „Gefällt mir“ – viele von ihnen wohl, ohne zuvor jemals etwa von der Existenz des Klubs gewusst zu haben.

Ob der kleine Patzer jetzt womöglich die Trikot-Verkäufe des Zweitligisten mit dem mageren Zuschauer-Schnitt von unter 2000 Fans pro Spiel ankurbelt?

Der ungeahnte Werbeeffekt traf den Verein zunächst jedenfalls unerwartet: Am Sonntag war im Online-Shop von der frischen Ware noch nichts zu sehen, der Versand erfolgt ohnehin nur innerhalb von Mexiko und den USA. (bc)

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