Katalanen-Trick scheiterte So wäre Mesut Özil über den Umweg Fenerbahce fast bei Barca gelandet

Fenerbahce's Mesut Özil feiert seinen Ausgleichstreffer beim 2:1-Derbysieg gegen Galatasaray Istanbul

Fenerbahce's Mesut Özil (hier beim Torjubel am 21. November 2021) wäre fast zum FC Barcelona gewechselt.

Mesut Özil wäre fast für den FC Barcelona aufgelaufen. Das behauptet zumindest Fenerbahce-Legende Dilmen. Auf dem Weg nach Katalonien hätte der Weltmeister aber wohl auch Halt in der Türkei machen müssen. 

Istanbul. Nach der aufkommenden Kritik an seiner sportlichen Leistung hat Fenerbahce-Star Mesut Özil (33) in den vergangen beiden Partien Mitte November 2021 bewiesen, dass noch viel Fußball-Können in ihm steckt. Der Weltmeister von 2014 läuft seit Januar 2021 für den Istanbuler Klub auf.

Glaubt man Fenerbahce-Legende Ridvan Dilmen (59), war der deutsche Mittelfeldspieler aber bereits vor einigen Jahren im Gespräch bei den gelben Kanarienvögeln. Jedoch ging es dabei nicht um eine feste Verpflichtung, sondern viel mehr um einen geschickten Transfer-Trick, der es Özil erlauben sollte, zum FC Barcelona zu wechseln, wie Dilmen beim türkischen Sender Sports Digital erklärte.

Özil besaß eine Anti-Barca-Klausel

Wann genau sich die Situation ereignet habe, sagte der ehemalige türkische Nationalspieler nicht. Es muss sich aber zwischen 2018 und 2020 abgespielt haben, als Özil noch beim FC Arsenal unter Vertrag stand. „Barcelona wollte Mesut Özil holen. Doch es gab ein Transferproblem aufgrund von Barcas Schwierigkeiten mit dem Financial Fairplay. Ich weiß, dass Eric Abidal (42) an Mesut interessiert war und ihn angerufen hat, weil er danach mit mir gesprochen hat“, erläuterte Dilmen.

Zusätzlich dazu soll eine Anti-Barca-Klausel, die Real Madrid sich nach Football-Leaks-Dokumenten beim Abgang des ehemaligen deutschen Nationalspielers gesichert haben soll, den angedachten Wechsel erschwert haben. Um diese zu umgehen, haben die Katalanen wohl versucht, einen Deal mit einem dritten Klub zu verhandeln, der Özil von Arsenal kauft und direkt wieder an Barcelona weiterverkauft. 

Der favorisierte Hilfsklub soll Fenerbahce Istanbul gewesen sein. Laut Dilmen war diese Idee jedoch von Anfang an zum Scheitern verurteilt. „Wir konnten einfach keinen Spieler holen, den Barça transferieren wollte. Deshalb konnten wir kein Ergebnis erzielen“, sagte die türkische Klub-Legende. Als Alternative habe der FC Barcelona danach in Katar angefragt. Letztlich scheint der Deal aber auch dort gescheitert zu sein und Özil wechselte nie zu den Katalanen.

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Im Endeffekt wohl sehr zu Freude von Dilmen. Er glaubt auch trotz der vielen Kritik an die Stärken des einstigen Kreativ-Stars: „Mesut muss regelmäßig spielen und er liebt Fenerbahce sehr. Er sollte Fenerbahce mögen, weil wir ein sehr großer Verein sind. Mesut ist jetzt ein sehr erfahrener Fußballer und sein Heimatverein ist Fenerbahce. Er hat für Real Madrid und Arsenal gespielt, aber seien Sie versichert, dass er diesen Ort als gleichwertig ansieht.“ (job)

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