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Er verließ unter Tränen den PlatzItalien-Profi auf dem Feld von Ultras attackiert und mit Tod bedroht

Die Ultras von Foggia brennen beim Spiel gegen Paganese Bengalos ab.

Die Ultras von Serie-C-Klub Foggia am 16. März 2022. Sie sorgten am Montagabend (11. April 2022) für einen Skandal in Italien.

In der italienischen dritten Liga kam es am Montagabend (11. April 2022) zu einem Eklat. Nach einem Elfmeterpfiff wurde der italienische Stürmer Pietro Iemmello von Ultras attackiert und mit dem Tod bedroht.

Skandal in der dritten italienischen Fußball-Liga Serie C am Montagabend (11. April 2022)! Vor der Ausführung eines Foul-Elfmeters stürmen plötzlich Ultras auf das Feld, attackieren einen Spieler und drohen ihm mit dem Tod.

Im Serie-C-Duell der süditalienischen Teams zwischen Foggia und Catanzaro (2:6) rannte ein Anhänger der Hausherren auf Gäste-Stürmer Pietro Iemmello (30) zu, als der gerade einen Elfmeter ausführen wollte. Der Fußballer konnte einem Faustschlag knapp ausweichen. Während der wütende Fan abgeführt wurde, machte er in Richtung Iemmello das Zeichen einer durchgeschnittenen Kehle.

Nach Todes-Drohung: Pietro Iemmello lässt sich auswechseln

Der Catanzaro-Spieler traute sich danach nicht mehr, den Strafstoß vor der Fankurve von Foggia auszuführen. Er spielte früher selbst für den Verein aus Apulien, ist seit dem Weggang dort aber verhasst.

Alles zum Thema Ultras

Der 30-Jährige hatte in der ersten Halbzeit schon zwei Tore gegen den Ex-Klub geschossen und dann den – etwas fragwürdigen – Foulelfmeter herausgeholt, als die Situation auf den Rängen eskalierte und zunächst Flaschen und Feuerwerkskörper in den Strafraum flogen.

Nachdem ein weiterer Fan den Platz gestürmt hatte, wurde Iemmello ausgewechselt und ging Medienberichten zufolge weinend in die Kabine. Der Familienvater verließ das Stadion unter Polizeischutz. Die Liga verurteilte die Vorkommnisse scharf, die „dem ganzen Fußball einen schweren Schaden zufügen“. Foggia-Präsident Nicola Canonico entschuldigte sich am Dienstag (12. April 2022) bei den Fans in ganz Italien. (dpa/mn)