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Standpauke auf dem PlatzTrainer brüllt Ex-Bayern-Juwel an – Szene geht viral

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Nach Spielende eskaliert es! Ein Coach macht seinem Angreifer eine Ansage – direkt auf dem Spielfeld.

Für die Tottenham Hotspur verläuft der Auftakt in die Premier League katastrophal. Der Verein rangiert nach vier Partien mit lediglich zwei Zählern auf Position 17 der Tabelle. Was die Sache noch bitterer macht: Der Angriff ist komplett torlos, eine Premiere in der Historie des Klubs.

Die angestaute Enttäuschung brach nach dem torlosen Unentschieden gegen Everton am Samstag heraus – in einem Moment, der im Netz die Runde macht. Unmittelbar nach dem Ende der Partie eilte Coach Roberto De Zerbi (47) zu Mathys Tel (21), dem früheren Spieler des FC Bayern, und machte ihm eine unmissverständliche Ansage.

Das steckt hinter dem Zoff auf dem Rasen

Auf Fernsehaufnahmen ist der wild gestikulierende Italiener zu sehen, während Tel nur verwundert mit den Brauen zuckt, ehe sein Trainer ihn auf dem Feld zurücklässt. Das berichtet „sportbild.bild.de“.

Denn auch Tel, der ab der 63. Minute für Dominic Solanke auf dem Platz stand, konnte dem Spiel aus Tottenham-Sicht keine neue Richtung verleihen. Die Bilanz des Franzosen in knapp 30 Minuten Einsatzzeit: dürftige 17 Ballberührungen und ein Schussversuch, der abgeblockt wurde.

Bei der darauffolgenden Medienrunde lieferte De Zerbi die Begründung für seinen Gefühlsausbruch. Im Zentrum seiner Beanstandung stand das Stellungsspiel seines Angreifers. Der Coach verlangte: „Er muss wie ein Stürmer spielen, das Tor im Blick behalten oder auf die Flanke von Andy Robertson warten.“

De Zerbi führte weiter aus: „Er muss im Sturm bleiben. Er hat als Stürmer angefangen, jetzt spielt er als Flügelspieler.“ Eine Thematik, mit der Tel bereits während seiner Zeit beim FC Bayern konfrontiert war. Schon dort kam er, bevor es für ihn 2025 nach England ging, flexibel auf unterschiedlichen Offensivposten zum Einsatz.

Ungeachtet der öffentlichen Zurechtweisung war De Zerbi bemüht, die Wogen zu glätten und unterstrich, dass keine persönlichen Differenzen bestehen. „Ich liebe Mathys als Spieler und Typen, es gibt kein Problem.“ Schwierig ist allein die Situation der Spurs auf dem Spielfeld, die nach einer desaströsen letzten Saison enorm unter Erfolgszwang stehen. (red)

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