Mega-Deal ist fix Für unfassbare Summe: Spotify steigt bei Fußball-Gigant ein

Das Spotify-Logo auf einem Handy-Bildschirm.

Der Streaming-Dienst Spotify, hier das Logo auf einem Symbolfoto vom 28. Juli 2021, soll an einem Sponsoring-Deal mit dem FC Barcelona interessiert sein.

Spotify und der FC Barcelona: Zwei Giganten ihrer jeweiligen Branche werden sich ab Sommer im Rahmen eines Sponsoring-Deals vereinen. Barça bringt der Deal satte Millionen-Einnahmen ein.

Der FC Barcelona kann in seiner finanziellen Schieflage mit Schulden in Milliardenhöhe jeden Euro gut gebrauchen. Ganz besonders satte Millionen-Zahlungen für den begehrten Platz auf der Trikot-Brust, der ab Sommer 2022 wieder frei wird.

Seit 2016 und bis zum Ende der Saison wirbt dort noch der japanische Tech-Konzern Rakuten, jetzt aber steht der millionenschwere Nachfolger fest: Der weltweit erfolgreiche Streaming-Dienst Spotify schnürte einen echten Mega-Deal mit den Katalanen.

Spotify und FC Barcelona tüten Mega-Sponsoring-Deal ein

Am Sonntag (3. April 2022) stimmten bei einer Online-Konferenz 625 Mitglieder für den Deal, lediglich 49 dagegen. Es gab zudem 27 Enthaltungen, wie der Verein mitteilte. Nun steht dem FC Barcelona ein Geldregen ins Haus: 435 Millionen Euro sollten bis 2034 in die Barça-Kasse fließen. Zudem wird das Stadion der Katalanen für die kommenden zwölf Jahre „Spotify Camp Nou“ heißen.

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Schon seit Monaten hatte es Spekulationen gegeben, dass beide Seiten äußerst angetan von einer Zusammenarbeit seien, schließlich versprechen sich sowohl der populäre Fußball-Klub als auch der höchst erfolgreiche Streaming-Dienst eine ganze Menge von der gewaltigen Reichweite des Kooperationspartners.

Trotz aller Turbulenzen ist der FC Barcelona weiter ein globales Zugpferd, erreicht alleine über Instagram 104 Millionen Followerinnen und Follower. Spotify wiederum verfügt über rund 380 Millionen monatliche Nutzer, knapp die Hälfte von ihnen sollen ein Bezahl-Abo besitzen.

Spotify-Deal lukrativ für den FC Barcelona

Nun wird bis mindestens 2026 der Spotify-Schriftzug auf der Barça-Brust prangen. Barça-Präsident Joan Laporta (59) lobte den Vertrag als „den besten, den der Klub je abgeschlossen hat und einen der besten weltweit“.

Kurios: Der schwedische Spotify-Gründer Daniel Ek (38) ist eigentlich Fan des FC Arsenal, hatte im vergangenen Jahr sogar ein offizielles Kaufangebot für den früheren Meister der englischen Premier League abgegeben. „Arsenal ist mein Team“, sagte Ek im Sommer, nachdem die Klub-Eigner seine Offerte abgeschmettert hatten. Nun hat es für Spotify an anderer Stelle mit dem ersten großen Schritt ins Fußball-Geschäft geklappt. (bc)

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