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Slapstick pur Im Video: Irres Eigentor in der Schweizer Liga

Georg Margreitter sitzt frustriert auf dem Fußballplatz

Georg Margreitter nach seinem Eigentor beim Spiel des FC Lugano gegen den Grasshopper Club Zürich am 23. September 2021

Die Schweizer Super League ist nicht gerade bekannt für ihre spektakulären Highlights. Am Donnerstag ereignete sich in einer Partie aber ein wirklich sehenswertes Eigentor.

Lugano. Ein Eigentor nach einem Abstoß, ohne, dass der Gegner den Ball überhaupt nur berührt hat. Unfassbar eigentlich! In der Schweiz spielte sich aber genau diese Szene am Donnerstag (23. September 2021) vor den Augen von 2136 Fans im Stadio di Cornaredo ab.

Im Mittelfeld-Duell der Schweizer Super League zwischen dem FC Lugano und dem Grasshopper Club Zürich wurde Zürich-Kapitän Georg Margreitter (32) zum Leidtragenden des vielleicht spektakulärsten Eigentors des Jahres.

Hier gibt es das irre Slapstick-Eigentor im Video:

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Kapitän Georg Margreitter wird zum Pechvogel

Der kuriose Treffer ereignete sich in der 50. Spielminute. Nach einem kurz ausgeführten Abstoß von Torwart André Moreira (25) landete ein Pass von Abwehrmann Allan Arigoni (22) bei Djibril Diani (23). Nur blöd, dass der französische Mittelfeldspieler in der Zentrale kaum Platz hatte und sich dazu entschied, den Ball direkt zu seinem Keeper zurückzuspielen. Ein folgenschwerer Fehler, wie sich schnell zeigte, denn Diani verschätzte sich und kloppte den Ball unpräzise in Richtung Tor.

Sowohl Zürichs Keeper als auch Margreitter reagierten geistesgegenwärtig und sprinteten in Richtung des rechten Pfostens. Offensichtlich scheiterte es aber an der Absprache zwischen dem Kapitän und seinem Hintermann. Margreitter versuchte, den Schuss noch mit letzter Kraft per Ausfallschritt zu klären, lupfte letztlich aber unglücklich über Moreira, der ohne Chancen am Ball vorbei rutschte. Mehr Slapstick geht nicht!

Happy End für Eigentorschützen

Kurz vor Abpfiff revanchierte der Kapitän sich aber doch noch bei seiner Mannschaft mit dem Ausgleichstreffer zum 1:1-Endstand. Per Kopf erzielte der 1,86 Meter große Österreicher und Ex-Profi des 1. FC Nürnberg seine zweite Bude des Abends. Diesmal aber in das richtige Tor.

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