Irres Trainer-Comeback? Felix Magath liebäugelt mit Rückkehr zu Traditions-Klub – „Das würde ich gerne sehen“

Felix Magath, hier am 2. Juli 2022, in der Boxengasse am Norisring in Nürnberg für das Rennen in der DTM.

Felix Magath, hier am 2. Juli 2022, in der Boxengasse am Norisring in Nürnberg für das Rennen in der DTM. 

Beim Fußball-Talk Sky90 war am Sonntag Felix Magath und Bayerns Hasan Salihamidzic zu Gast. Ersterer sieht seit längerem Probleme beim Zweitligisten HSV und wäre nicht abgeneigt von einer Rückkehr zu seinem Ex-Klub.

Kehrt mit Felix Magath (69) eine HSV-Ikone bald zu seiner alten Wirkungsstätte zurück? Die Trainer-Legende hat die Führungsprobleme beim Fußball-Zweitligisten aus Hamburg für den sportlichen Misserfolg der vergangenen Jahre mitverantwortlich gemacht.

„Wenn Sie in der Führung Probleme haben, dann kommt das früher oder später unten auch bei der Mannschaft an“, sagte er beim Talk, „Sky90“ am Sonntag (7. August 2022): „Deswegen sagt man in Hamburg ja auch: 'Der Fisch stinkt vom Kopf her.'“

Felix Magath liebäugelt mit einer Rückkehr zum HSV

Das Verhältnis zwischen Sportvorstand Jonas Boldt (40) und dem umstrittenen Finanzvorstand Thomas Wüstefeld (53) ist schon seit Monaten angespannt. Der Aufsichtsrat mit HSV-Präsident Marcell Jansen (36) an der Spitze vermeidet in dem Machtkampf eine klare Positionierung.

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Sportvorstand Hasan Salihamidzic (45) von Rekordmeister Bayern München brachte ein Engagement Magaths bei den Norddeutschen ins Gespräch.

„Als Hamburger SV würde ich immer auf die Kompetenzen von Felix Magath zurückgreifen“, sagte der frühere HSV-Profi: „Er kennt die Stadt, die Führung, das Umfeld. Das ist, glaube ich, eine Herzensangelegenheit für Felix, das würde ich gerne sehen.“

Eine Anfrage des Hamburger SV hat es noch nicht gegeben

Magath selbst scheint nicht abgeneigt zu sein, nach seiner geglückten Rettungs-Mission bei Hertha BSC – in der Relegation gegen den Hamburger SV - wieder einen Job im Profifußball zu übernehmen. „Aber wenn man keine Funktion hat, kann man nur zusehen und die Daumen drücken - mehr kann man nicht machen“, sagte er.

Eine Anfrage seitens des HSV habe es noch nicht gegeben, aber, so fügte Magath schmunzelnd an: „Ich bin am Mittwoch wieder in Hamburg.“ Am Mittwoch findet im Volksparkstadion die Trauerfeier für die am 21. Juli gestorbene HSV-Legende Uwe Seeler (†85) statt.

Als Spieler führte der gebürtige Aschaffenburger den HSV zum Europapokalsieger der Landesmeister 1983, wobei er selbst den Siegtreffer beim 1:0 im Finale gegen Juventus Turin schoss. Außerdem gewann der Klub mit ihm als Mittelfeldstrategen den Europapokal der Pokalsieger 1977 und drei deutsche Meistertitel (1979, 1982, 1983).
In seiner Zeit als Manager holte er mit den Hamburgern den DFB-Pokalsieg 1987. (dpa,fr)

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