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Skandal-Szenen in EnglandArsenal-Fan schleicht sich in Gegner-Block – mit fatalen Folgen

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Eskalation auf der Tribüne: Videoaufnahmen zeigen, wie eine Gruppe aufgebrachter West-Ham-Anhänger einen Arsenal-Fan attackiert.

Unfassbarer Vorfall beim brisanten London-Derby: Ein Mann ist am Sonntagnachmittag (11. Mai 2026) bei der Partie zwischen West Ham United und dem FC Arsenal die Stufen im oberen Bereich der Arena mutmaßlich hinabgestoßen worden.

Videoaufnahmen zeigen, wie eine Gruppe aufgebrachter Anhänger ihn verfolgt und dabei immer wieder attackiert. Die wilden Szenen machen im Internet auf diversen Plattformen die Runde.

Arsenal-Fans mischten sich offenbar in den Block der Heim-Fans

Hintergrund ist: Der Mann ist offenbar Arsenal-Fan und soll sich mit weiteren Anhängern des englischen Spitzenklubs im Block der heimischen West-Ham-Anhängerschaft platziert haben, wie die „Daily Mail“ berichtet.

Insgesamt hätten rund 3000 „Gunners“-Fans die Partie im Auswärtsblock besucht. Landesweit existieren in den Arenen aus Sicherheitsgründen strikte Vorschriften, die den Erwerb von Eintrittskarten für den Bereich der gegnerischen Anhänger untersagen. Gewalttaten wie diese sollen auf diese Weise eingedämmt werden.

Brisant: Der Gewaltakt passierte, während die „Gunners“ einerseits um wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft spielten und andererseits West Ham United um wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Die Stimmung war deshalb nicht nur auf den Tribünen aufgeheizt. Auf dem Rasen sorgte eine umstrittene Situation schließlich für extra Zündstoff. Ein spätes Tor zum Ausgleich für West Ham fand wegen einer Intervention des Videoassistenten (VAR) keine Anerkennung.

Was war passiert? Callum Wilson wähnte sich bereits als Retter eines Punktes für die „Hammers“ in der Nachspielzeit. Doch sein Treffer zählte nach einer ausgedehnten Unterbrechung nicht, da sein Mitspieler Pablo zuvor Keeper David Raya regelwidrig attackiert haben soll.

Torwart-Legende wütet: „Das ist auf so vielen Ebenen falsch“

Minutenlang prüfte der VAR-Offizielle Darren England die Aufnahmen, bevor er Referee Chris Kavanagh zum Monitor für eine eigene Begutachtung beorderte. Kavanaghs Urteil: Pablo hatte mit seinem Arm auf der Brust von Raya den Schlussmann behindert, sodass dieser den Ball nicht fangen oder parieren konnte. Arsenal rettete den Sieg, vergrößerte den Abstand zu Pep Guardiolas Manchester City auf fünf Zähler und rückt dem ersten Meistertitel in der Premier League seit 22 Jahren ein großes Stück näher.

Die Torwart-Ikone von Man United, Peter Schmeichel, sah in dem Pfiff einen gewaltigen Fehler. „Diese Entscheidung heute, die ist auf so vielen Ebenen einfach falsch“, polterte er bei Viaplay. „Was mich wirklich wütend macht, ist, dass Arsenal niemals an der Tabellenspitze stehen würde, wenn das ein Freistoß ist.“

Die Konsequenzen dieser Entscheidung sind enorm. Mit einem Remis hätte der Vorsprung von Arsenal auf City nur drei Zähler betragen, wobei City noch eine Partie nachholen muss. Nun haben die „Gunners“ den Titelkampf jedoch fest in der eigenen Hand. Für West Ham spitzt sich die Situation im Tabellenkeller dagegen weiter zu. Die „Hammers“ rangieren einen Zähler hinter Tottenham, haben jedoch bereits eine Begegnung mehr bestritten.

Jarrod Bowen, der Kapitän von West Ham, äußerte nach der Partie seinen nachvollziehbaren Frust und bemängelte vor allem die lange Dauer der VAR-Prüfung. „Wenn man fünf Minuten auf den Bildschirm schaut, findet man etwas. Ich bin sicher, wenn man lange genug hinschaut, findet man etwas. Ob ich denke, dass es die richtige Entscheidung ist? Nein.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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