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Schwere VorwürfeFans pfeifen WM-Star Hakimi gnadenlos aus

Der marokkanische PSG-Profi Hakimi während einer WM-Partie

Copyright: IMAGO/ZUMA Press

In Frankreich soll Hakimi wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung vor Gericht. Auf dem Feld wurde er während der WM ausgebuht.

Pfiffe gegen WM-Star Hakimi: Der Grund für die Fan-Wut sind schwere Vorwürfe, die ihren Hintergrund im Jahr 2023 haben.

Marokkos Star-Spieler Achraf Hakimi (27) sah sich beim WM-Duell (1:0) gegen Schottland mit der geballten Wut der Fans konfrontiert. Bei fast jeder Aktion am Ball erntete er ein lautes Pfeifkonzert!

Schon als die Aufstellungen verlesen wurden, schlug dem Profi von Paris Saint-Germain offener Unmut entgegen. Der Auslöser für die heftigen Reaktionen der Zuschauer ist ein schwerwiegender Vorwurf.

Vergewaltigungsvorwurf gegen PSG-Profi Hakimi aus dem Jahr 2023

Unmittelbar vor dem Anpfiff wurde öffentlich, dass gegen den Fußball-Profi ein Gerichtsverfahren wegen Vergewaltigung eröffnet wird. Eine entsprechende Prozessanordnung gegen den marokkanischen Nationalspieler wurde vom Berufungsgericht in Versailles bestätigt.

Die Anschuldigungen gehen auf das Jahr 2023 zurück. Eine Frau, die zum damaligen Zeitpunkt 24 Jahre alt war, gab an, dass Hakimi sie vergewaltigt habe. Die beiden sollen zuvor auf der Social-Media-Plattform Instagram in Kontakt getreten sein.

Hakimi selbst weist die Anschuldigungen vehement von sich. Laut Medienberichten soll er zunächst versucht haben, ein Gerichtsverfahren zu verhindern.

Auf der Plattform X (früher Twitter) gab er sich nun jedoch kämpferisch im Hinblick auf den Prozess: „Endlich werde ich reden können“, teilte der Fußball-Star mit.

Trainer stärkt seinem Star den Rücken

Sein Nationaltrainer Mohamed Ouahbi (49) gab ihm nach dem Spiel Rückendeckung. „Wir haben nicht darüber geredet, müssen wir auch nicht. Wir stehen hinter ihm. Hoffentlich zeigt er bei dieser WM, dass er der beste Rechtsverteidiger der Welt ist“, äußerte Ouahbi entschlossen.

Auch auf dem Spielfeld habe sich Hakimi von dem Trubel nicht beeindrucken lassen. „Hakimi war sehr stark. Wir sind sehr entspannt, er ist auch entspannt und spielt gut“, lautete die Bewertung des Trainers.

Während der Coach eine klare Position bezog, schwiegen die Mannschaftskameraden. Weder der Torschütze des Siegtreffers, Ismael Saibari, noch Keeper Bono äußerten sich nach dem Schlusspfiff zur Angelegenheit Hakimi. Sämtliche Fragen hierzu wurden strikt abgewiesen. (dpa/red)

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