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Wütender Fan-Protest trotz TitelPSG-Stars feiern Meisterschaft wie Sieg in der Formel 1

Lionel Messi, Marquinhos und Neymar jubeln über ein Tor für Paris Saint-Germain.

Lionel Messi (r.) jubelt am Samstag (23. April 2022) mit Neymar (l.) und Marquinhos über sein Tor gegen den RC Lens.

Paris Saint-Germain reichte am Samstag ein 1:1 gegen Lens, um sich zum zehnten Mal zum französischen Meister zu schießen. Anders als in München wurde in der französischen Hauptstadt aber nicht mit Bier gefeiert.

Der FC Bayern München hat am Samstag (23. April 2022) mit dem 3:1-Sieg gegen Borussia Dortmund die zehnte Meisterschaft in Folge perfekt gemacht. Gefeiert wurde anschließen standesgemäß natürlich mit viel Weißbier!

Auch in Frankreich knallten die Korken: Paris Saint-Germain feierte immerhin seine achte Meisterschaft in den vergangenen zehn Jahren. Dem Starensemble um Lionel Messi (34), Neymar (30), Kylian Mbappe (23) und Co. reichte am Samstag ein 1:1 gegen den RC Lens.

PSG-Stars feiern Meisterschaft mit Champagner

In der Kabine feierten die PSG-Stars dann aber nicht mit Bier, wie es knapp 680 Kilometer östlich in der Allianz-Arena getan wurde, sondern mit einem teureren Getränk.

Alles zum Thema Neymar

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Innenverteidiger Presnel Kimpembe (26) feierte die Meisterschaft wie einen Rennsieg bei der Formel 1 mit Champagner, sprühte den Inhalt der Flasche wie die Motorsport-Stars auf dem Podium auf seine Kollegen. Von allzu großer Euphorie war nach dem feststehenden nationalen Titel aber nicht viel zu sehen.

Am meisten dran glauben musste Superstar Mbappe, der von seinem französischen Landsmann bei der Champagner-Dusche komplett nass gemacht wurde.

Kylian Mbappe: Sie wollten eine Botschaft senden

Es war allerdings nicht alles schön an diesem Abend. Bereits in der 75. Minute verließen die PSG-Ultras das Stadion, um so erneut gegen die Vereinsführung zu protestieren.

Mbappe zeigte sich nach der Partie enttäuscht über das Verhalten der aktiven Fanszene: „Wenn sie feiern wollen, feiern sie, wenn sie nicht feiern wollen, feiern sie nicht. Sie sind enttäuscht, wir verstehen das vollkommen, aber es ist einen Monat her seit es passiert ist. Sie wollten eine Botschaft senden, der Klub hat dies verstanden.“

Organisierte Fans fordern Rücktritt von PSG-Boss Al-Khelaifi

Paris Saint-Germain war Mitte März gegen Real Madrid im Achtelfinale aus der Champions League ausgeschieden und wartet weiter trotz hoher Investitionen auf den ersten Königsklassen-Titel.

Fans hätten vor dem Stadion Feuerwerk und Rauchbomben gezündet und „Wir sind PSG“ gerufen, berichtete die Zeitung „L'Équipe“. Mbappé verwies darauf, dass die Mehrheit der Anhänger auf den Tribünen geblieben sei. Die Minderheit „repräsentiert nicht alle PSG-Unterstützer“, sagte der Franzose.

Schon nach dem Champions-League-Aus hatten organisierte Fans den Rücktritt der Vereinsführung um Nasser Al-Khelaifi (48) gefordert. Der Klub müsse sich auf allen Ebenen neu organisieren, eine tägliche Präsenz des Präsidenten sei notwendig, hieß es vor gut einem Monat. (tsc)