PSG-Fans trotz Sieg in Rage Eigene Fans pfeifen Messi und Neymar bei jedem Ballkontakt aus

Die beiden Paris-Stars Lionel Messi (l.) und Neymar (r.).

Beim Spiel gegen Nantes konnten die PSG-Stars noch lachen: Messi (l.) und Neymar (r.) wurden beim Spiel gegen Bordeaux ausgepfiffen.

Die Enttäuschung nach dem bitteren Champions-League-Aus sitzt in Paris immer noch tief. Im Ligaspiel gegen Bordeaux ließen die PSG-Fans ihrer Wut nun freien Lauf und pfiffen Lionel Messi und Neymar gnadenlos aus.

Die Fans des französischen Fußball-Spitzenklubs Paris St. Germain haben den PSG-Stars das Champions-League-Aus gegen Real Madrid unter der Woche scheinbar nicht verziehen.

Während Weltmeister Kylian Mbappe (23) beim 3:0-Sieg in der Ligue 1 gegen Girondins Bordeaux am Sonntagmittag (13. März 2022) mit Applaus begrüßt wurde, gab es im heimischen Parc des Princes laute Unmutsbekundungen für zwei Offensiv-Kollegen.

Aktionen der beiden Superstars Lionel Messi (34) und Neymar (30) wurden mit deutlich hörbaren Pfiffen begleitet – eine vergebene Chance des Brasilianers wurde von den eigenen Fans sogar höhnisch gefeiert! Daran konnte auch der Treffer des Brasilianers zum 2:0 in der 52. Minute nichts ändern.

PSG-Fans mit klarer Botschaft an Spieler und Verantwortliche

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Auch Trainer Mauricio Pochettino (50) wurde ausgepfiffen. Bei der Vorstellung der Mannschaft schwiegen die PSG-Anhänger und riefen nicht wie gewohnt nach der Ansage des Vornamens durch den Stadionsprecher lautstark den Nachnamen. Vor allem bei den Auswechslungen ertönte jedes Mal ein wahres Pfeifkonzert. Einzige Ausnahme war Kylian Mbappe, der Medienberichten zufolge jedoch den Verein im Sommer verlassen wird.

Ultras des Vizemeisters hatten am Samstag nach dem erneuten frühen Aus in der Königsklasse den Rücktritt des Vereinspräsidenten Nasser Al-Khelaifi (48) gefordert. Die Vereinigung Collectif Ultras Paris (CUP) rief in den Sozialen Medien die Anhänger des Klubs dazu auf, im Heimspiel gegen die Girondins „unsere Unzufriedenheit zu zeigen - aber ohne Gewalt“.

Zum vierten Mal in den vergangenen sechs Jahren war PSG schon im Achtelfinale der Champions League gescheitert. Der Klub habe dem katarischen Geldgeber die Rückkehr auf das höchste Niveau zu verdanken, schrieb die Vereinigung, „aber es ist klar, dass er nicht der richtige Mann für den Job ist“. Die aktuelle Situation verlange „eine komplette Umstrukturierung auf allen Ebenen“, so die Forderung.

PSG-Stars zeigen sportliche Antwort auf Pfiffe

Sportlich reagierten die Superstars jedenfalls bärenstark – besiegten Bordeaux souverän mit 3:0. Sowohl Publikumsliebling Mbappe als auch die beiden in der Kritik stehenden Superstars lieferten ab. Der Franzose erzielte den Führungstreffer in der 24. Minute, Neymar legte in der 52. Spielminute nach. Den Schlusspunkt setzte Leandro Paredes (27) in der 61. Minute. Messi legte den Treffer seines argentinischen Landsmanns vor und leitete die anderen Tore ein. Die Fans pfiffen ihrer Spieler aber auch trotz der sportlich starken Leistung nach Ende der Partie gnadenlos aus.

Aus sportlicher Sicht gibt es für das Star-Ensemble in dieser Saison abseits der Liga quasi nichts mehr zu erreichen. Neben dem Aus in der Königsklasse schied Paris bereits Ende Januar im französischen Pokal im Elfmeterschießen gegen den OGC Nizza (5:6) aus. Sogar das Finale des französischen Supercups ging zu Beginn der Saison gegen Lille verloren.

Einzig und allein die Meisterschaft bleibt dem Millionen-Team. Der Kampf darum ist jedoch quasi entschieden – mit einem Vorsprung von 15 Punkten bei zehn verbleibenden Partien, müssten die Pariser schon den Spielbetrieb einstellen, um den Titel noch zu verpassen. (sid/job)

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