Bade sagt „Servus Budapest!“ Aus bei Ferencvaros: Stögers Helfer auf dem Weg nach Köln

Alexander Bade behält Budapest in guter Erinnerung.

Abschied aus Budapest: Ex-FC-Torwarttrainer Alexander Bade musste mit Peter Stöger am 13. Dezember 2021 gehen.

Nur knapp sechs Monate dauerte das Abenteuer: Peter Stöger und Alexander Bade mussten Ferencvaros Budapest nach nur einem halben Jahr verlassen. Jetzt verabschiedet sich der Kölner mit emotionalen Worten.

Seit der gemeinsamen Zeit beim 1. FC Köln folgt Alexander Bade (51) Kölns Rekordtrainer Peter Stöger (55) auf allen Stationen. Als im vergangenen Sommer Ferencvaros Budapest lockte, war das Kölsch-Wiener-Duo gleich Feuer und Flamme. Der ungarische Rekordmeister hoffte auf die Qualifikation zur Champions League, die Titelverteidigung in der Heimat galt als Grundvoraussetzung.

Und die Unternehmung startete auch vielversprechend, Stöger, Bade und ihr Team standen auf dem Sprung in die Königsklasse, erst in den Playoffs scheiterten die Ungarn in zwei engen Spielen an Young Boys Bern. Es war der erste kleine Knacks bei der Arbeit mit einer schwierigen Mannschaft.

Stöger bei Ferencvaros: Schwierige Aufgabe im erfolgsverwöhnten Klub

„Wir wussten alle, dass es nicht ganz einfach wird. Aber es war trotzdem eine großartige Erfahrung“, sagt Bade nach den knapp sechs Monaten in der ungarischen Hauptstadt.

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Ausschlaggebend wohl auch die enttäuschende Runde in der Europa League, da nutze nach fünf Niederlagen in Serie auch der 1:0-Erfolg über Bayer Leverkusen nichts mehr. In der Meisterschaft liegt Budapest zwar nur wegen eines weniger absolvierten Spiels auf Platz zwei, doch zuletzt gab's wettbewerbsübergreifend das fünfte Spiel ohne Sieg (drei Pleiten, zwei Remis), die 0:2-Niederlage in Debrecen war schon zu viel, Sportchef Tamás Hajnal (40) zog die Reißleine. Bade: „Bei Ferencvaros sind die Ansprüche immer hoch.“

Peter Stöger, Ex-Coach von Ferencevaros Budapest.

Peter Stöger und Alexander Bade, hier beim Europa-League-Auswärtsspiel in Leverkusen am 16. September.

Aber Bade blickt trotzdem positiv zurück. „Es war mir wirklich eine Ehre, in so einem traditionsreichen Klub arbeiten zu dürfen. Ich habe so viele Erfahrungen und Eindrücke gesammelt, die ich niemals vergessen werde“, zeigt sich der frühere Ziehvater von FC-Torwart Timo Horn (28) dankbar.

Bade: „Ich werde auch weiter alle Spiele verfolgen und wünsche diesem tollen Klub, seinen Mitarbeitern, seinem Staff und natürlich den Spielern weiter alles Gute!“

Für Bade geht es jetzt erst mal zurück nach Köln, wo seine Frau Nadja und Söhnchen Tom schon auf den Papa warten und sich auf ein besinnliches Fest freuen.

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