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Nach Corona-Infektion Schock in der Regionalliga: Spieler kollabieren auf dem Platz und in der Kabine

Lucas Stauffer (Jena) gegen Rintaro Yajima (BAK).

FC Carl-Zeiss Jena gegen Berliner AK, hier Lucas Stauffer (Jena) gegen Rintaro Yajima (r.). Nach dem Spiel am 3. Dezember 2021 sind zwei Berliner kollabiert.

Plötzlich spielt Fußball keine Rolle mehr. Unmittelbar nach einer Regionalliga-Partie kollabierten zwei Spieler des Berliner AK.

Beim Fußball-Regionalligisten Berliner AK sind zwei Spieler nach dem Schlusspfiff zusammengebrochen. Sie mussten notärztlich behandelt werden. Beide waren von einem Corona-Ausbruch bei dem Klub betroffen.

Nach dem 0:2 am Freitagabend (3. Dezmeber 2021) bei Carl Zeiss Jena hätten Ugur Ogulcan Tezel und Kwabe Schulz Herz-Kreislauf-Probleme gehabt und seien von Notärzten mit Sauerstoff versorgt worden, berichtete Trainer Andre Meyer dem RBB. Laut der Notärzte gebe es „einen unmittelbaren Zusammenhang“ zu deren Corona-Erkrankung im November.

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Der eingewechselte Schulz war direkt nach dem Schlusspfiff der Regionalliga-Partie kollabiert. Der ausgewechselte Tezel sackte erst später in der Kabine zusammen. „Wir sind natürlich zusammengeschreckt. Das hat uns die Dinge nochmal richtig vor Augen geführt“, sagte Meyer und sprach von einer „brutal emotionalen“ Situation. Auch andere Spieler, die gerade von der Infektion genesen waren, hätten „für sich selbst Angst gehabt“.

Nach der Corona-Quarantäne hatte der BAK vier Spiele binnen elf Tagen bestreiten müssen. „Da kommt man an einen Punkt, an dem der Körper streikt“, sagte Meyer. Die Ergebnisse seien zweitrangig, aber „so macht Fußball keinen Sinn“. (sid)

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