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„Schäme mich zutiefst“Sie vermeldete angeblichen Tod von Messis Vater im Live-TV

Florencia Pena bei einem Interview.

Copyright: IMAGO/Newscom / GDA

Florencia Pena hat aus dem Eklat um die Meldung zum angeblichen Tod von Lionel Messis Vater Konsequenzen gezogen.

Aktualisiert:

Ein TV-Skandal erschüttert Argentinien! Nach einer falschen Todesmeldung über Jorge Messi, den Vater des Fußball-Superstars, kündigt eine bekannte Moderatorin sofort ihren Job.

Die Bilder gingen um die Welt: Lionel Messi in Tränen beim 3:0-Sieg gegen Algerien am Dienstag. Kurz darauf sorgte eine argentinische TV-Moderatorin für einen riesigen Aufruhr, als sie fälschlicherweise den Tod seines Vaters vermeldete.

Am Donnerstag sah sich die Familie Messi genötigt, eine offizielle Mitteilung herauszugeben. Darin wurde verdeutlicht, dass der 68-jährige Jorge zwar gesundheitliche Probleme habe, aber medizinisch betreut werde und einen positiven Verlauf zeige.

Moderatorin tritt nach Eklat zurück – Sender wirft weitere Mitarbeiter raus

Florencia Pena, die Moderatorin, zog nach dem Eklat die Reißleine. Das berichtet „Daily Mail“. Sie kündigte ihren Job und bat emotional um Verzeihung. In einem Statement in ihrer Instagram-Story zeigte sie sich zutiefst beschämt. „Ich entschuldige mich bei der Familie Messi für den schrecklichen Moment, den sie durchmachen müssen“, äußerte sie. „Ich schäme mich zutiefst, das Vehikel für diesen Schmerz gewesen zu sein.“

Aber wie kam es zu dieser verhängnisvollen Panne? Pena gab an, die Meldung sei ihr während der Live-Show vom Produktionsteam als bestätigt zugespielt worden, worauf sie sich verlassen habe. „Trotzdem übernehme ich die Verantwortung, Teil des Fehlers zu sein, und deshalb habe ich beschlossen, bei Luzu aufzuhören“, erklärte die Moderatorin, die auch als Schauspielerin arbeitet. Gegenüber America TV zeigte sie sich später völlig aufgelöst: „Ich zittere. Ich bin sehr beschämt, so etwas ist mir noch nie passiert.“

Der Sender Luzu TV zog ebenfalls harte Konsequenzen. In einer öffentlichen Erklärung wurde der Vorfall zutiefst bedauert. Die Verbreitung solch heikler Informationen ohne vorherige gründliche Prüfung sei „inakzeptabel“. Luzu TV teilte mit, dass man sich von allen zuständigen Mitarbeitern getrennt habe und Pena von sich aus gegangen sei.

Lionel Messi selbst ließ sich von den privaten Sorgen um seinen Vater, der zugleich sein Berater und Manager ist, auf dem Spielfeld nichts anmerken. Er glänzte im Arrowhead Stadium in Kansas City mit einer herausragenden Vorstellung. Mit einem Dreierpack sicherte er den 3:0-Erfolg – ein Traumstart in das Turnier, das für viele Beobachter seine letzte Weltmeisterschaft sein wird.

In ihrer Mitteilung appellierte die Familie Messi an die Vernunft und Zurückhaltung der Medien. Die Gesundheit eines Menschen und die Ruhe seiner Familie dürften nicht zum Thema von Gerüchten werden. Das nächste Spiel für Argentinien und Messi findet am Montag in Dallas gegen Österreich statt. (red)

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