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Mesut Özil Er posiert erneut mit Erdogan für ein Foto – warum macht der Fußballer das?

Mesut Özil (Fenerbahce Istanbul) blickt konzentriert auf den Ball.

Fenerbahces Mittelfeldspieler Mesut Ozil am 21. Oktober 2021 in Aktion.

2018 sorgte Mesut Özils mit einem Foto mit Recep Tayyip Erdoğan für Wirbel. Jetzt hat der ehemalige Nationalspieler erneut ein Foto mit dem türkischen Präsidenten gepostet.

Istanbul. Die erste Aufnahme sorgte für Aufruhr und viel Kritik, am Ende führte der Wirbel zum Rücktritt von Mesut Özil (33) im Jahr 2018 aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Jetzt hat Özil erneut ein Foto mit dem umstrittenen türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan (67) gepostet.

Den Grund für das Posieren mit Erdoğan liefert Özil direkt hinterher. Am Freitag (5. November 2021) schrieb Özil, der beim türkischen Erstligisten Fenerbahce Istanbul unter Vertrag steht, unter das Foto: „Fußballgespräche mit unserem Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan und Ridvan Dilman.“ Dilman (59) ist ein früherer Fußballprofi, der aktuell als Fußball-Experte arbeitet.

Mesut Özil: Noch keine Aussprache mit Joachim Löw

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Nach der öffentlichen Debatte im Jahr 2018 hatte Özil mit einer großen Abrechnung mit dem DFB mit der deutschen Mannschaft abgeschlossen. Eine Aussprache oder ein Treffen mit dem damaligen Bundestrainer Joachim Löw gab es bis heute nicht.

Zuletzt machte sich Özil, der auch für Arsenal London kickte, für Vielfalt in Großbritannien stark. Er setzt sich für eine größere Teilhabe und Sichtbarkeit von Menschen mit südasiatischen Wurzeln im britischen Fußball ein. „Ich war immer überrascht, warum die südasiatische Gemeinschaft nur Fan sein darf und wir nicht mehr Spieler und Trainer im Profibereich sehen“, sagte Özil.

Der Weltmeister von 2014 äußerte sich bei der Eröffnung eines Entwicklungszentrums in Bradford. Zu den Förderern des Projekts zählen der englische Fußball-Verband FA und die Organisation Football for Peace. Die Gruppe der Südasiaten macht rund sieben Prozent der britischen Bevölkerung aus. Bislang schafften lediglich elf Spieler den Sprung in den Profibereich.

„Ich habe einen multikulturellen Hintergrund und kenne die Herausforderungen“, sagte Özil: „Ich hoffe, dass das Zentrum die Plattform bietet, die wir brauchen. Ich möchte die Leute unterstützen und ihnen die Möglichkeit geben, auf und neben dem Platz erfolgreich zu sein.“

Der 33-jährige Özil spielte von 2013 bis Januar dieses Jahres beim FC Arsenal in London. Anschließend wechselte er zum türkischen Spitzenklub Fenerbahce. (sid, ubo)

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