Mbappé-Schock für Zinédine Zidane: Der neue französische Nationaltrainer muss auf seinen Superstar verzichten.
„Sieht nicht gut aus“Mbappé-Schock bei Zidane-Debüt

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Kylian Mbappé hatte nach seinem Tor Schmerzen am Knie.
In die Freude über das siegreiche Debüt als französischer Fußball-Nationaltrainer mischten sich bei Zinédine Zidane die Sorgen um seinen Kapitän und Superstar.
Nach seinem Tor zum 1:0-Endstand auswärts gegen die Türkei musste Kylian Mbappé verletzt vom Platz. Die Miene des Torjägers von Real Madrid war schon alles andere als zuversichtlich.
Mbappé reist wegen Knieverletzung ab
Und auch Zidane klang nicht hoffnungsvoll: „Es sieht nicht gut aus, nein, es sieht nicht gut aus.“ Sie würden kein Risiko eingehen. „Er hat sich bei dem Schuss eine Überlastung im Knie zugezogen. Das ist nicht gerade ermutigend, was seine weitere Teilnahme angeht.“
Kurz danach kam die Bestätigung durch den Verband laut französischer Medien: Mbappé werde zur Behandlung nach Madrid zurückkehren. Er habe sich eine Sehnenverletzung zugezogen. „Unter Schmerzen“, titelte die französische Sportzeitung „L'Équipe“.
Mbappé wird daher in den kommenden Partien am Montag auswärts gegen Belgien sowie in Paris bei Zidanes Heimdebüt gegen Italien am 2. Oktober sowie drei Tage später wieder gegen Belgien fehlen.
Während Zidanes Debüt trotz des Mbappé-Schocks erfolgreich verlief, musste Roberto Mancini bei seiner Rückkehr als italienischer Nationaltrainer eine Enttäuschung hinnehmen.
Italien unterlag Belgien mit dem ebenfalls neuen Coach Mark van Bommel 0:2 (0:1) und liegt in der Gruppe A1 der Nations League zunächst hinter Frankreich.
Für Italien begann der geplante Neuaufbau nach der dritten verpassten WM in Folge mit einem Rückschlag. Im Olympiastadion von Rom sorgte Mika Godts von Paris Saint-Germain mit der belgischen Führung (20.) schnell für lange Gesichter. Mancini, der 2023 dem Lockruf saudi-arabischen Geldes gefolgt war und nun seine zweite Amtszeit begann, war bedient.
Erst im zweiten Durchgang drehte Italien auf – bis Dodi Lukebakio einen Konter zum 0:2 abschloss (69.). Shootingstar Mohamed Ali Zoma vom 1. FC Nürnberg kam in der 80. Minute zu seinem Debüt, Samuele Inácio (Borussia Dortmund) saß auf der Tribüne. Nach Spielende reagierten die Tifosi enttäuscht. „Die Pfiffe sind verständlich“, sagte Mancini bei Rai und meinte: „Die erste Halbzeit blieb hinter den Erwartungen zurück, doch nach der Pause haben wir sehr gut gespielt – bis zu jenem Konter, der zum 2:0 führte.“ (dpa/sid/red)
