„Zweitklassig“ Ralf Rangnick teilt in Manchester öffentlich gegen Spieler aus

Ralf Rangnick steht im Spiel der Champions League gegen Real Madrid vor der Trainerbank von Manchester United.

Ralf Rangnick verfolgte das Aus von Manchester United im Achtelfinale der Champions League gegen Atlético Madrid am Dienstag (15. März 2022) fassungslos von der Trainerbank aus.

Ralf Rangnick teilte am vergangenen Samstag beim 1:1 von Manchester United gegen den Tabellenzehnten Leicester City gegen seine Spieler aus.

Manchester United um Trainer Ralf Rangnick (63) steckt weiterhin in der Krise. Nach dem Aus in der Champions League rechnete er mit seinen Spielern ab.

Nach dem Ausscheiden in der Champions League und einem enttäuschenden Remis in der Premier League gegen Leicester City wird es um den Verein nicht ruhiger. Nun scheint auch die Qualifikation für die Champions League mit dem siebten Tabellenplatz in Gefahr zu sein.

Ralf Rangnick übt Kritik an seinen Stars

Rangnick rechnete daraufhin mit seinen Spielern ab. „Ich glaube nicht, dass es uns an Charakter mangelt, aber was in einigen Phasen des Spiels offensichtlich war, ist, dass wir im Hinblick auf die Körperlichkeit zweitklassig waren. Wann immer es Körperkontakt gab, waren wir zu oft zweiter Sieger. Das ist etwas, was wir für den Rest dieser Saison, aber noch mehr für die nächste Saison, besser machen müssen“.

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Jedoch steht jetzt schon fest, dass ab der kommenden Saison der ehemalige Leipzig-Trainer nicht mehr bei Manchester United an der Seitenlinie stehen wird. Rangnick wird dem Verein ab Sommer als Berater zur Verfügung stehen.

Jedoch wird der deutsche bei seinem Nachfolger eine unterstützende Rolle für die Kaderplanung haben. „Wann immer der neue Cheftrainer feststeht, muss es heißen: Wie will er spielen und welche Spieler brauchen wir dafür?“, erklärte Rangnick. Als Favorit wird momentan der aktuelle Ajax-Coach Erik ten Haag (52) gehandelt.

Champions-League-Qualifikation in Gefahr

Klar ist, dass auch mit einem neuen Trainer die Mannschaft nicht direkt wieder zu Europas Elite gehört. Dafür nimmt Rangnick zwei Konkurrenten als Beispiel.

„Manchester City und Liverpool wurden über einen Zeitraum von fünf oder sechs Jahren gemeinsam aufgebaut und rekrutiert - alle unter der Voraussetzung, wie die Trainer spielen wollen. Ich habe dem Vorstand gesagt, dass genau das passieren muss“. (fr)

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