„Da sind wir ja noch gar nicht“ Ex-FC-Coach Beierlorzer denkt nicht an Geister-Partien

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Coach Achim Beierlorzer vom 1. FSV Mainz 05 möchte sich nicht an Spekulationen über Geister-Spiele in der Bundesliga beteiligen.

Mainz/Köln – Es sind die Fragen, die alle Klubs und Fans brennend beschäftigen: Wie könnte die Saison in der Bundesliga noch zu Ende gespielt werden? Gibt es Geisterspiele? Werden Mannschaften und Trainer isoliert und flächendeckend getestet? Darüber wird wild spekuliert. Einer, der sich aktuell nicht an solchen Gedankenspielen beteiligen will, ist Achim Beierlorzer (52).

Denn der ehemalige Coach des 1. FC Köln und jetzige Trainer des 1. FSV Mainz 05 meinte nun über mögliche Geister-Partien nach der Corona-Pause: „Das ist das Konzept, aber da sind wir ja noch gar nicht.“

Ex-FC-Trainer Achim Beierlorzer spricht über Geister-Spiele

Beierlorzer erklärte: „Jetzt aktuell ist das aus moralischen Gründen nicht umsetzbar. Wir brauchen ja nicht darüber zu diskutieren, dass wir den Fußball über die Gesellschaft heben. Wie es kommt, wird von der Corona-Pandemie vorgegeben.“

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Voraussetzung für Geister-Spiele sei demnach, dass „es auch eine Öffnung in der Gesellschaft gibt“. Über komplette Teams in Isolation und Mannschafts-Test wolle er ebenfalls nicht nachdenken, so der Ex-FC-Trainer.

Für den Fall, dass die Liga den Spielbetrieb wieder aufnimmt, fordert der Mainz-Trainer: „Das Mannschaftstraining muss dann bundesweit einheitlich eingeführt werden.“ Nach Beierlorzers Ansicht benötigten die Teams etwa zwei Wochen, um sich angemessen auf Partien unter echten Wettkampfbedingungen vorzubereiten. Auch der FSV hatte am Dienstag – wie die meisten Profi-Klubs – den Trainingsbetrieb in Kleingruppen wieder gestartet. (kos)

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