Der Belgier redet Klartext: Harte Worte für Ex-Trainer Conte.
Wut-Abrechnung mit ConteDe Bruyne teilt nach Abgang heftig aus
Der angestaute Frust musste raus! Kaum ist Antonio Conte bei der SSC Neapel weg, teilt Kevin De Bruyne heftig gegen seinen ehemaligen Trainer aus. Eine gnadenlose Abrechnung des Belgiers nur eine Woche nach dem verkündeten Abschied des Italieners zum Ende der Serie-A-Saison!
Im Gespräch mit dem belgischen Blatt „Het Nieuwsblad“ verbarg der 35-Jährige seine Erleichterung keineswegs und wählte offene Worte. „Wir haben wirklich unterschiedliche Vorstellungen gehabt. Bin ich also froh, dass Conte gegangen ist? Für mich ein klares Ja“, lautete das harte Urteil des Belgiers. Das berichtet „SPORT1“.
De Bruyne unzufrieden: „Der Spaß am Fußball fehlte“
Die Enttäuschung bei De Bruyne ist riesig. Er beklagte vor allem gebrochene Zusagen und eine Spielphilosophie, die ihm die Lust am Kicken nahm. „Fußball muss Spaß machen, doch leider fehlte mir dieser Aspekt“, monierte der Belgier. Unter Conte habe er zudem niemals auf der ihm zugedachten Position agieren können.
Der Offensivspieler, der sich mit dem belgischen Team auf die Weltmeisterschaft in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko vorbereitet, führte weiter aus: „Wenn man versucht, jedes Spiel mit einem 4-5-1-System knapp zu gewinnen, spielt man eben einen bestimmten Fußball. Zu Saisonbeginn standen wir sogar noch tiefer.“
Trotz seines laufenden Vertrags in Neapel bis 2027, der eine Option bis 2028 beinhaltet, lässt er seine sportliche Zukunft im Ungewissen. Bevor De Bruyne eine Entscheidung trifft, möchte er wissen, wer der neue Mann an der Seitenlinie sein wird.
„Ich finde es schon wichtig, ein Gespräch über die Spielweise zu führen“, machte der Belgier deutlich. Die Spielphilosophie sei für ihn ein zentraler Punkt. „Ich habe dieses Jahr gemerkt, dass die Spielweise für mich ziemlich wichtig ist. Es muss auch Spaß machen, und das habe ich leider ein bisschen vermisst.“ Er bemängelte zudem, dass die Versprechungen vom Vorjahr größtenteils nicht eingehalten wurdworde seien. (red)
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